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Kookoon



CDs:

Nightfall   (11.08.2017)
Magnetic Moon   (01.10.2002)
Inner Earth   (03.08.1999)
High Wire   (01.09.1996)

Genre: Electro, Ambient
Web: http://www.kookoon.de
E-Mail: kookoon@traumton.de




News

11.08.2017    

Out now:

Kookoon

Kookoon
CD 4641
file under: jazz
VÖ 11.08.2017
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Im Gegensatz zu den Titeln auf High Wire und Magnetic Moon, die von kleinteiligen, fast minimalistischen Strukturen bestimmt waren, beschäftigt Kookoon sich auf Nightfall mit der großen Form, ausladenden Bögen und Entwicklungen. Dazu gehören live Instrumente, anders als bei den Vorgängern sind die Schlagzeugtracks live eingespielt von Max Bendel, weitere Gäste sind der Gitarrist Michael Rodach, Trompeter Paul Brody und der amerikanische Vibraphonist David Friedman.

Nightfall ist ein Soundtrack für die Zwischenzeit, getränkt in tiefes Blau, die Farbe des Meers und des Himmels, der Weite und Ferne, der Sehnsucht und des Unerreichbaren. Ein Ort, an dem das Suchen um vieles lustvoller als das Finden ist.





14.01.2009    

Kookoon - Inner Earth

Fast zehn Jahre nach Veröffentlichung wurden die Medien aktuell noch einmal aufmerksam auf ein spektakuäres Album, Inner Earth - A seismosonic symphony, einer Collage aus Klängen, die unserem Gehör normalerweise verborgen bleiben. Erdbebenerschütterungen und seismische Signale vulkanischen Ursprungs wurden von dem Geophysiker Frank Scherbaum und dem Komponisten Wolfgang Loos mithilfe aufwendiger technischer Verfahren transformiert, modifiziert und schließlich wieder zusammengefügt. Entstanden ist eine Kollage faszinierender Klanggebilde in einem musikalischen Neuland jenseits von chill out music und musique concrète.

SWR2 Wissen: Erdklang
Published on Dec 21, 2008 in Science

"Die Sinfonie der Erde
Der gesamte Globus schwingt unentwegt. Neue Forschungsergebnisse deutscher Geophysiker machen das Phänomen noch mysteriöser.
Musik aus der Tiefe
Könnte das menschliche Ohr das Brummen der Erde wahrnehmen, würde es eine schrille Kakophonie aus wild durcheinander wirbelnden Lauten hören. Überlagert wären diese Misstöne von einem Konzert aus diversen, nur für kurze Zeit auflebenden Klängen, kreiert etwa von Erdbeben und Vulkanen. Der Geophysiker Frank Scherbaum der Universität Potsdam und der Berliner Komponist und Tontechniker Wolfgang Loos haben aus diesem Gemisch aus akustischen Wellen die eindrucksvollsten Töne herausgefiltert und zu einer Sinfonie der Erde verwebt. Dazu übersetzte Scherbaum zunächst die unhörbaren Schwingungen des Globus mithilfe von mathematischen Verfahren in den von den menschlichen Ohren hörbaren Frequenzbereich. Anschließend erstellte Loos daraus eine exzentrische Komposition tiefer, mittlerer und hoher Frequenzen in verschiedener Lautstärke und Länge. Das Kreativteam aus Forscher und Tonkünstler schöpfte zum Beispiel aus dem Tonfundus eines Erdbebens in Kolumbien. Auch das Klangmuster von Vulkaneruptionen zapften sie an: etwa vom Ausbruch des Ätna auf Sizilien sowie des Merapi und Semeru in Indonesien."
Bild der Wissenschaft, 1/2009, Ralf Burtscher





Biographie

Seit Abschluß seines Musikstudiums an der Hochschule der Künste, Berlin, schreibt und produziert Wolfgang Loos Musik für Fernsehfilme, Kinderfilme (ARD/Sendung mit der Maus, u.a. "Manhattan", ausgezeichnet mit dem UNICEF Filmpreis 97, mehr als 120 Folgen für das ORB Sandmännchen sowie den Titelsong für den Kinder-Klassiker Bibi Blocksberg), Industrie & Imagefilme (IBM, Deutscher Bundestag, IAA, Jugend forscht, SIEMENS und SCHERING, ausgezeichnet mit dem Deutschen Industrie-Filmpreis), Multivision-Projekte, Werbung, Ausstellungen, Hörspiele, CDs und Konzertkompositionen.

Als Konzertliteratur veröffentlichte er das Streichquintett "Der Cellist auf dem Berge" und unter seinem Künstlernamen KOOKOON die Trance/Ambient-Alben "High Wire", "Inner Earth" und "Magnetic Moon".

Daneben führt er seit 1980 als Produzent die musikalische Regie bei über 90 CD Produktionen mit Künstlern der unterschiedlichsten Stilrichtungen. Dazu zählen im Pop u.v.a. Alphaville, im Jazz David Friedman und im Bereich Worldmusic Mikis Theodorakis. Bei vielen dieser Produktionen übernahm Wolfgang Loos auch Arrangement und Orchestrierung und/oder wirkte als Musiker (Piano, Keyboards und Cello) mit.

1988 machte er sich mit der Traumton Musikproduktion, seinerzeit dem ersten komplett resetfähigen Digital-Studio in Berlin, und dem angeschlossenen Traumton Musikverlag selbständig. Heute hat er im eigenen Studio, das mit 200qm Saal, C. Bechstein Konzertflügel D 282, drei vernetzten Regieräumen und ausgefeilter Digital-Technik ausgestattet ist, die Möglichkeit, auch große bzw. Orchesterproduktionen in-house umzusetzen. Seit 1994 umfaßt Traumton auch die eigenen Labels Traumton Records (Jazz, World, Ambient) und Traumton beaux (Pop).

Unter seiner Leitung arbeitet heute im Rahmen der Traumton Musikproduktion ein flexibles und vielseitiges Team von Musikern, Arrangeuren, Sounddesignern und Tonmeistern.

Wolfgang Loos ist Professor für Musikübertragung und Leiter des Studiengangs Tonmeister an der Universität der Künste, Berlin.



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Swaying of the moods





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