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Eric Schaefer



CDs:

Henosis   (28.05.2010)

Genre: Classical
Web: http://www.ericschaefer.de
E-Mail: info@ericschaefer.de



News

13.04.2011     Eric Schaefer - ECHO JAZZ 2011

Wir gratulieren Eric Schaefer zum ECHO JAZZ 2011 als Instrumentalist des Jahres National (Drums / Percussion) und mit [em] als Ensemble des Jahres National für das Album "[em] live at jazzbaltica“ (ACT)!
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03.07.2010    

Eric Schaefer - Der Moment, in dem Musik passiert

Jazzthetik 7/2010, Tobias Richtsteig

"In Zeiten wie diesen kann man öffentlichen Entscheidungen in Sachen Kultur nur selten zustimmen. Kürzungen auf der einen Seite, Massenhysterie auf der anderen. Den SWR-Jazzpreis, der gerade zum 30. Mal verliehen wurde, muss und kann man dagegen doppelt bejubeln. Nicht nur, dass der renommierte Preis tatsächlich einen der besten Musiker der Szene trifft. Der Preisträger ist auch noch Schlagzeuger, gehört also zu jener Instrumentalistengruppe, die eher selten im Rampenlicht wahrgenommen wird. Dazu kann die Vergabe des Preises an Eric Schaefer gewissermaßen auch als strukturelle Förderung einer ganzen Szene verstanden werden - denn wo spielt der Trommler nicht überall mit: bei zwei Klaviertrios - Carsten Daerr und [em]; beim Avantgarde-Trio (Schaefer) Johnny La Mararna; beim Arne Jansen Trio; bei Das Rosa Rauschen und Nickendes Perlgras, in Chris Dahlgrens Lexicon-Ensemble, bei Michael Thiekes Unununikum; im Duo mit der Pianistin Ulrike Haage, solo als Phlegma Phighter, mit dem Quintett Demontage. Und Schaefer komponiert Kammerrnusik für sein Ensemble Henosis - die erste CD dieses Projektes, schon 2006 aufgenommen, ist gerade erschienen und überaus hörenswert. ... "
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14.06.2010     Eric Schaefer   - SWR - Jazzpreisträger Eric Schaefer im Interview

Hardcore-Punk + Jazz + Kammermusik = Eric Schaefer
In der Jugend trommelte Eric Schaefer im Bundesjugend-Orchester und trat parallel dazu mit seiner Hardcore-Punk-Band auf. Heute spielt er Kammermusik, Rock und experimentellen Jazz. Im ARD.de-Interview erklärt der SWR-Jazzpreisträger, weshalb er sich nicht auf eine musikalische Stilrichtung festlegen will. ... read more - http://www.ard.de/kultur/musik/klassik-jazz/ericschaeferjazz/

02.06.2010     Eric Schaefer   Henosis - NDR Info | Jazz - Album der Woche | 31.05.2010

"Eric Schaefers Kammermusik-CD "Henosis"
Nichts weniger ist er als der derzeit einflussreichste Schlagzeuger der jüngeren deutsche Jazz-Szene; Und unbedingt beispielhaft ist er auch für die grundsätzliche Offenheit unterschiedlichsten Stilen und Stimmungen gegenüber, auch wenn sie vorderhand so gar nichts mit Jazz im engeren Sinne zu tun zu haben scheinen - Eric Schaefer, der zunächst in Köln lernte und die großen Schritte voran dann in der jungen Berliner Jazz-Szene der Nachwendezeit unternommen hat, kam zwar vom Punk her und vom Rock, saß dann aber mit der Zeit immer mehr Jazz-Musikern zur Seite. Mit Michael Wollny und Eva Kruse gründete er das höchst erfolgreiche Trio mit dem kryptischen Räusper-Namen "em", mit dem finnischen Gitarristen kreierte er "Johnny La Marama", der Gitarrist Arne Jansen setzt auf ihn, und im Trio des Pianisten Carsten Daerr war Schaefer mit dessen jüngster Produktion "Wide Angle" vor wenigen Wochen gerade auf der "CD der Woche" bei "Playjazz" zu hören. Nun folgt das neue Projekt unter eigenem Namen: "Henosis", wiederum bei Traumton in Berlin erschienen.

StarkerTobak
Hier ist alles wieder mal ganz anders: Und für die Liebhaber von Jazz-Standards ist diese Musik sicher starker Tobak. Viel eher ist sie im Bereich neuer sogenannter E-Musik anzusiedeln; nicht umsonst ressortiert Schaefers neue CD unter Klassik oder New Classic im CD-Laden. Schon die Besetzung des Kammermusik-Ensembles unter Schaefers Leitung weist unüberseh- und dann auch -hörbar in diese Richtung: Streichquartett inklusive. Aus Schaefers diversen Jazz-Kombinationen kommen die übrigen Musiker, auch Freund Daerr ist wieder mit dabei und alle gemeinsam entwerfen Sounds, die weithin ohne klare Motiv-Strukturen auskommen, die überwiegend notiert sind für die Streicher und überwiegend offen bleiben für die übrigen Solisten; die auf ungewohnt engem Raum, oft in nicht einmal drei Minuten, von schnell aufscheinenden und ebenso schnell wieder verwehenden Stimmungen berichten. Schicht um Schicht fügen sich die kompositorischen Konstrukte über-, neben-, unter- oder auch durcheinander, alles strebt ständig auseinander und bleibt doch immer eng zusammen. Die Dynamik des jazztypischen Swing verflüchtigt sich zu Gunsten freier Strukturen im Auf- und Abschwellen von Tempo und Timing. Freiheit herrscht, doch zugleich wirkt nichts wie dem Zufall überlassen.

Eine Herausforderung
Jedes der 13 Stücke markiert eine in sich geschlossene Form, ein stimmiges Format - als Konzertmusik im besten Sinne, nie und nimmer nutzbar für das Nebenbei selbst der avanciertesten Unterhaltung. Diese Herausforderung soll "CD der Woche" sein bei "Playjazz" - kurz bevor Eric Schaefer am Wochenende dann in Mainz mit dem renommierten Jazzpreis des Südwestrundfunks ausgezeichnet wird."

28.05.2010    

Out now:
Eric Schaefer

Henosis
CD 4536-2
file under: Jazz/New Classical

amazon.de

Der Berliner Schlagzeuger und Komponist Eric Schaefer ist Preisträger des SWR Jazzpreises 2010. Seine von der Jury gewürdigte musikalische Vielseitigkeit hat er in den letzten Jahren u.a im Trio "[em]" mit dem Pianisten Michael Wollny und Bassistin Eva Kruse, mit "Johnny La Marama" (im Trio mit dem Gitarristen Kalle Kalima und Bassist Chris Dahlgren), dem Carsten Daerr Trio, dem Arne Jansen Trio, im Duo mit Ulrike Haage und in zahlreichen weiteren Projekten sowie Auftragskompositionen für Kammerorchester eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Veröffentlichung des Kammermusik-Zyklus HENOSIS ist nach zwei Alben von DEMONTAGE sein dritte Veröffentlichung unter eigenem Namen. Mit diesen 13 pieces for chamber ensemble gelingt es Eric Schaefer einen eigenständigen musikalischen Kosmos zu schaffen.

Preisverleihung und Preisträgerkonzert am 2. Juni 2010 im SWR-Funkhaus Mainz , 19.30 Uhr, Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz, Eintritt frei.
Quintett mit Margherita Biederbick (v), Kathrin Bogensberger (cello), Chris Dahlgren (b), Michael Thieke (cl) und Eric Schaefer (dr + perc).
„Johnny La Marama“: Kalle Kalima (g), Chris Dahlgren (b) und Eric Schaefer (dr). 

20.05.2010    

SWR-Jazzpreis 2010 für den Schlagzeuger Eric Schaefer

Preisverleihung und Preisträgerkonzert am 2. Juni 2010 im SWR-Funkhaus Mainz , 19.30 Uhr, Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz, Eintritt frei.
Quintett mit Margherita Biederbick (v), Kathrin Bogensberger (cello), Chris Dahlgren (b), Michael Thieke (cl) und Eric Schaefer (dr + perc).
„Johnny La Marama“: Kalle Kalima (g), Chris Dahlgren (b) und Eric Schaefer (dr). 

Baden-Baden/Mainz. Der in Berlin lebende Schlagzeuger Eric Schaefer erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Jazzpreis 2010. Der SWR-Jazzpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Schaefer, Jahrgang 1976, setzte sich gegen drei gleichfalls nominierte Kandidaten durch: den Pianisten Rainer Böhm, den Kontrabassisten Henning Sieverts und die Gruppe „Johnny La Marama“. Bei „Johnny La Marama“ spielt Eric Schaefer Schlagzeug. Das Trio um den Gitarristen Kalle Kalima wird daher beim Konzert zur Preisübergabe am 2. Juni im SWR-Funkhaus in Mainz zu hören sein. Außerdem stellt Schaefer ein neues Projekt mit der Geigerin Margherita Biederbick, der Cellistin Kathrin Bogensberger, dem Bassisten Chris Dahlgren und dem Klarinettisten Michael Thieke vor. 

Die Jury begründet die Wahl Schaefers in erster Linie mit der enormen Vielseitigkeit dieses Schlagzeugers. Ob im anspruchsvollen Mainstream, wie im Trio „[em]“ mit Michael Wollny und Eva Kruse oder im Carsten-Daerr-Trio, ob im Rockjazz, wie in „Johnny La Marama“, ob in experimentellen Formen frei improvisierter Musik, u. a. in Gruppen wie „Nickendes Perlgras“ und „Unununium“ – Eric Schaefer ist in den verschiedensten Stilrichtungen auf der Höhe der Zeit. Der SWR-Jazzpreis wird 2010 zum 30. Mal vergeben. Die Jury besteht aus je zwei Vertretern des SWR (Reinhard Kager, Werner Wunderlich) und des Landes Rheinland-Pfalz (Georg-Rudolf May, Konrad Georgi), einem Mitglied einer Jazzorganisation (Arndt Weidler / German Jazz Meeting e. V.) und zwei Musikkritikern (Günther Huesmann, Harry Lachner). 



Biographie
In den späten 80ern entdeckte Eric Schaefer das Schlagzeugspiel für sich. Mit Hardcore-Punkbands („Soulmate“), Schlagzeugensembles und Sinfonieorchestern („Bundesjugendorchester“) begann er in seiner Jugend Tanzklubs und Konzertsäle zu beschallen. In seiner Familie wurde Blues- und Soulmusik gespielt.Mitte der 90er Jahre fing er an, bei Christoph Caskl in Köln Neue Musik und klassische Perkussion zu studieren. Ende des Jahrtausends zog es ihn nach Berlin und er begann dort an der UdK sein Studium des Jazz und der Komposition bei Jerry Granelli und David Friedman. Seither lebt er in der Hauptstadt.Betrachtet man seine Vita, so ist es kaum verwunderlich, dass Eric Schaefers Freude am Musizieren stilistische Grenzen schlichtweg ignoriert. So bewegt er sich sowohl beim Improvisieren als auch beim Komponieren zwischen Jazz, Neuer Musik und Post-Rock. Er schrieb Kammermusikwerke für sein Ensemble HENOSIS genauso wie Klaviertriomusik (Wollny/Kruse/Schaefer) und Rocksongs (Johnny Lamarama). Auch das Einbeziehen von Gongs, Glocken, Elektronik und selbst gebauten Instrumenten in sein Spiel, dient Eric Schaefer dazu, ein persönliches Amalgam aus all dem Tönendem zu bilden, das in ihm klingt.



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