Christoph Grab: saxes, bassclarinet, electronics Flo Stoffner: guitars Christian Roesli: synths, rhodes, electronics Flo Goette: bass Tobias Schramm: drums, percussion
'Christoph Grab’s SCIENCE FICTION THEATER' gelingt mit ihrer Musik der
Spagat zwischen Kunst und Kitsch, alt und neu, schön und schräg.
Inspiriert von Komponisten wie Lalo Schifrin (Mission Impossible, Jaws, Streets
of San Francisco usw.), Nino Rota (Fellini, The Godfather usw.) und Ennio Morricone
(Once upon a time, Twin Peaks usw.), spielen sie ihren ganz eigenen Mix aus
bondmässiger Filmmusik und groovendem Souljazz der 60er Jahre gespickt
mit elektronischen Klängen und Beats von heute. Mit viel Suspense und
auch mal einem Augenzwinkern interpretieren sie die Kompositionen von Christoph
Grab, die allesamt Titelmelodien von Krimis, Sci-Fi-Filmen oder auch mal von
schmuddligen B-Movies sein könnten. Und mit Samples von Bush, Blocher,
Benedikt und Busenwundern kommt auch immer wieder die drückende Realität,
die man nur allzu gern vergessen möchte, ins Spiel und erfährt eine
verdiente Behandlung durch die Elektronik ... Urbane, vibrierende Groovemusik
mit viel "Dräck".
Tourdaten
Datum
Land, Stadt, Venue
09.09.2010
DE-Berlin, NBI/Kulturbrauerei : Jazz Meeting Berlin
"Das Quintett um den Züricher Saxofonisten Christoph Grab steuert eine
Spielwiese
an, die mitten im SciFi Milieu der mondsüchtigen 1960er angesiedelt ist.
Dort hat die Mannschaft ihr Raumschiff mittels trashiger Gitarren, viel elektronischem
Geknurpse, Gefiepe und anderem Geräusch voll im Sektor B aufgesetzt. Stimmensamples
amerikanischer Politiker und anderer Zeitgenossen verdunkeln den Horizont, spätestens
beim zweiten Song fühlt man sich in eine alte deutsche TV Serie versetzt
und im Anschluss füllt sich die imaginäre Leinwand mit Charakteren
von Ennio Morricone. Einsam heult Grabs Saxofon zu molligen Soul Akkorden, die
Bassklarinette wandert durch eine angeschabte Barklamotte nebst eierndem Conga-Geklopfe,
ein Synthie lässt Botschaften aus dem All klingeln. Doch all die Zitate,
die der TV- und Filmfan alter Kamellen aufzufinden vermeint, sie dienen den gestandenen
Musikern nur als Bodensatz für überraschende kleine Kracheinlagen,
gepflegten urbanen Twang und hin und wieder zappaeske Miniaturen - just for fun." (ul) Jazzthing # 82, 2/2010
"Schweizer Ersatzteile aus diversen Werkstätten
Es gefällt, wie diese fünf Schweizer ihre Ersatzteile aus diversen
musikalischen Werkstätten zu einem Vehikel verlöten, das trotz eines
gewissen Oldtimer-Flairs sehr flott drauflos rollt. Souljazz der Sechziger mit
Saxofon, Synthie-Gezwitscher und Soundtrack-Stimmungsflächen verbinden sich
zum groovenden Mix, bei dem allerlei Sprechgeräusche einen virtuellen Film
ablaufen lassen." gil Musikwoche #11, 10.03.2010
"Das Quintett um den Züricher Saxofonisten Christoph Grab steuert eine
Spielwiese
an, die mitten im SciFi Milieu der mondsüchtigen 1960er angesiedelt ist.
Dort hat die Mannschaft ihr Raumschiff mittels trashiger Gitarren, viel elektronischem
Geknurpse, Gefiepe und anderem Geräusch voll im Sektor B aufgesetzt. Stimmensamples
amerikanischer Politiker und anderer Zeitgenossen verdunkeln den Horizont, spätestens
beim zweiten Song fühlt man sich in eine alte deutsche TV Serie versetzt
und im Anschluss füllt sich die imaginäre Leinwand mit Charakteren
von Ennio Morricone. Einsam heult Grabs Saxofon zu molligen Soul Akkorden, die
Bassklarinette wandert durch eine angeschabte Barklamotte nebst eierndem Conga-Geklopfe,
ein Synthie lässt Botschaften aus dem All klingeln. Doch all die Zitate,
die der TV- und Filmfan alter Kamellen aufzufinden vermeint, sie dienen den gestandenen
Musikern nur als Bodensatz für überraschende kleine Kracheinlagen,
gepflegten urbanen Twang und hin und wieder zappaeske Miniaturen - just for fun." (ul) Jazzthing # 82, 2/2010
Biographie
Christoph Grab - Saxophone, Bassklarinette, Melodica, Samples
Studium an der Swiss Jazz School Bern (Saxophon, Komposition und Arrangement),
seine Lehrer und Mentoren waren unter anderen Andy Scherrer, Sal Nistico, Jerry
Bergonzi, Joe Lovano und Dave Liebman. 1992 wurde er mit dem 1.Preis der nationalen
Ausscheidung für junge Solisten der Friedel-Wald-Stiftung in Basel ausgezeichnet.
Viele Aufnahmen für Radio und Fernsehen, unzählige Tourneen und Konzerte
in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Aegypten,
Serbien, Russland und Litauen. U.a. Auftritte mit Ray Anderson, Wolfgang Muthspiel,
Irene Schweizer, Joe Beck, Mark Egan, Danny Gottlieb, Frank Moebus, Burhan
Oecal, Harald Haerter und vielen mehr.
Zur Zeit leitet Grab sein eigenes Jazzquartett, mit dem er die vielgelobten
Alben PERSONAL (UTR 4156) und CRYPTIC BLUES (UTR 4166) veröffentlicht
hat.
Neben seiner Arbeit als Freelancer in der Schweizer Jazzszene gehört er
vielen festen Formationen an ( z.B. KOJ, Zurich Jazz Orchestra, NEUROMODULATOR,
Elmar Frei Sextett, ContempArabic Jazz Ensemble, The Blindside, Lukas Bitterlin
Quartett usw ).
Seine intensive Beschäftigung mit Live-Elektronik und seine Performances
mit gehackten und zu Klangmaschinen verändertem Spielzeug verschafft ihm
z.Z. auch Beachtung in der Elektronik- und DJ-Szene.
Seit 1998 Christoph ist Grab Professor für Saxophon und Improvisation an
der Jazzfakultät der Hochschule der Künste Zürich.
Pressestimmen zu Christoph Grab:
"Der Saxophonist Christoph Grab gilt als einer der ganz Grossen in der
Schweiz. Er vereint die Dynamik und Expressivität des Blues mit der Verspieltheit
und Komplexität des Jazz..." BaslerZeitung, 26.1.2006
"Christoph Grab gehört zu den innovativsten und profiliertesten
Jazzmusikern der Schweizer Szene." BRIGITTE, 2/2006
"Ch.G. ist ein echt abenteuerlicher Solist, sowohl auf dem Tenor- als
auch auf dem Altosaxophon ... eine Art sanfter Coltrane." JAZZ, Mike Hennessey, 2/2000
"Unter den jungen Schweizer Saxofonisten hat Christoph Grab wohl den
vollkommensten Ton." Radiomagazin, Frank von Niederhäusern, 14.10.2004
"Seit langer Zeit gehört der Zürcher Saxofonist Christoph Grab
zu den eigenständigsten und interessantesten Instrumentalisten der Szene." Aargauer Zeitung, Beat Blaser, 10/2004
Flo Stoffner - Gitarre
Bands: Gruppe 6, Lauschangriff, ANNA, Harald Haerter Group, Christoph Grab
Quartet.
Zusammenarbeit mit Michael Brecker, Erik Truffaz, Ellery Eskelin, Michael Gassmann,
Mattieu Michel, Johannes Enders, Joe Lovano, Dewey Redman, Chris Potter, Nils
Petter Molvær, u.v.a
Diverse Festivals: Espoo Jazz (FIN), Jazznojazz Zürich, Jazzfestival Schaffhausen,
Leipziger Jazztage, Jazztage Hamburg.
Christian Rösli - Keyboards, Laptop
Studium in Winterthur (Johannes Schöllhorn, Hans Jürg Strub) und
Paris (Bennoit Delbeque, Conservatoire de Versailles).
Arbeitet seither freischaffend als Pianist, Keyboarder, Studiomusiker und Arrangeur
Projekte: Brunner und Brunner ( Peter Scherer), Sud des Alpes, Happy New Ears,
oder.ch (Corin Curschellas), Theatermusiker am Schauspielhaus Zürich, div.
Stummfilmbegleitungen, general preset and the lower manuals, fumetti funk,,Delia
Mayer&Band, vehtisch&stahl
Lehrtätigkeit am Konservatorium Winterthur
Aktuelle Bands: Asphalt Jungle, Faxn, LimberLumber, Bellatrice
Flo Goette - Bass
Bands: Nurotic Soundsystem, Harald Haerter Group, Resident Bazillus (Minor
Roots).
Konzerte und Tourneen mit: Erik Truffaz, Michael Brecker, Joe Lovano, Dewey
Redman, Johannes Enders, Chris Potter, Nils Petter Molvær.
Diverse Festivals: Espoo Jazz (finland), Jazznojazz Zürich, Jazzfestival
Schaffhausen, Leipziger Jazztage, Jazztage Hamburg.
Tobias Schramm - Drums
studierte an der Musikhochschule Luzern. Seit Jahren ist er als Schlagzeuger
in zahlreichen Formationen diverser Stilrichtungen tätig und spielte u.a
mit: Hans Koch, Martin Schütz, Ström, Andi Marti, Roman Nowka, Lucien
Dubuis, SARCLO, Simon Gerber, Adrian Pflugshaupt, u.v.m.
Durch seine Arbeit als freischaffender Musiker wirkte er in verschiedensten
Projekten mit wie dem: Joyfulnoise-Festival, Biennelectronic-Festival, "Theatre de
la comèdie", u.v.m.