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Science Fiction Theater



CDs:

Dolly Shot   (06.09.2013)
Pimp Town   (12.03.2010)

Genre: Jazz
Web: http://www.christophgrab.com/bands/sciencefictiontheater/
Facebook: https://www.facebook.com/scifipulp?fref=ts
E-Mail: management@christophgrab.com

movie sounds, sci-fi-pop und nu trash

„Vor drei Jahren reüssierte das Science Fiction Theater mit dem betörenden Album "Pimp Town" und entführte mit seiner Musik in eine cinemaskopische Trash-, Pulp-, Blaxploitation- und Science Fictionwelt, die so gar nichts mit den formelhaften Hochglanzbildern gängiger Hollywood-Anschauungen zu tun haben wollte. Dieser Soundtrack roch nach billigem Kaugummiaroma, gebuttertem Popkorn und Achselschweiß, nach Doppelprogrammen in sonntäglichen Matinee-Vorstellungen in einem moribunden Lichtspielhaus mit durchgesessenem Gestühl und marodem Projektor. Ein sonischer Kastenteufel aus Surf-, Punk-, Lounge- und Jazzelementen, der als Backdrop für die hedonistische Sause in der scheinbar nie enden wollenden Samstagnacht prächtig funktionierte. "Dolly Shot" knüpft nahtlos dort an, wo die Stadtgrenze der "Pimp Town" einst gezogen wurde. Wir werden in die Wüste geschickt, landen im "Titty Twister", der Bar aus Roberto Rodriguez Kultklassiker "From Dusk Till Dawn ", in der Salma Hayek diesmal nicht zum schwülen Sound von Tito & Tarantula ihren lasziven Schlangentanz vollführt, sondern sich beim rasanten und Haken schlagenden Grusel-Surf des Science Fiction Theaters deutlich mehr anstrengen muss, um uns zu verführen. Gleich um die Ecke stellt sich derweil Gitarrist Felix Utzinger dem "Horny Mutant" mit distortion-getränkten Powerchords entgegen. Versucht ihn hernach mit schlanken Fusionlines zu vertreiben, die auch in einem sonnendurchfluteten Studio im L. A. der kokainumnebelten 70er Jahre eingespielt worden sein könnten, nur um, als all das nichts fruchtet, das Feld Christoph Grab und seinem Saxophon zu überlassen, der den aufdringlichen Mutanten mit einer schmalzigen Melodie, die direkt einer Derrick-Episode entsprungen zu sein scheint, schließlich in die Flucht schlägt. Vier mal begibt sich das Quintett mit Impro-Miniaturen "Dolly shots A-D" in luftige Höhen, um neuen Atem zu holen und sich neu zu orientieren. Die fünf Musiker des Science Fiction Theater um Hochschulprofessor Christoph Grab haben ihre tonalen Kurzfilme auf "Dolly Shot" mitreißend lustvoll, mit schrägsubversivem Witz und viel Aplomb geschnitten, so dass die Vereinbarkeit des eigentlich nicht miteinander zu Vereinbarenden nie infrage gestellt werden muss. Hier geht gegensätzlichstes Klangmateri al allzeit bündig in einem Stilpluralismus auf, der nicht nur höchst abenteuerlich erscheint, sondern auch so sein will. What a strange & fascinating trip that is!"
Jazzpodium, Thorsten Hingst, 9/20913






News

06.09.2013    

Out now:

Science Fiction Theater

Dolly Shot
CD 4587
file under: jazz
amazon.de

„Vor drei Jahren reüssierte das Science Fielion Theater mit dem betörenden Album "Pimp Town" und entführte mit seiner Musik in eine cinemaskopische Trash-, Pulp-, Blaxploitation- und Science Fictionwelt, die so gar nichts mit den formelhaften Hochglanzbildern gängiger Hollywood-Anschauungen zu tun haben wollte. Dieser Soundtrack roch nach billigem Kaugummiaroma, gebuttertem Popkorn und Achselschweiß, nach Doppelprogrammen in sonntäglichen Matinee-Vorstellungen in einem moribunden Lichtspielhaus mit durchgesessenem Gestühl und marodem Projektor. Ein sonischer Kastenteufel aus Surf-, Punk-, Lounge- und Jazzelementen, der als Backdrop für die hedonistische Sause in der scheinbar nie enden wollenden Samstagnacht prächtig funktionierte. "Dolly Shot" knüpft nahtlos dort an, wo die Stadtgrenze der "Pimp Town" einst gezogen wurde. Wir werden in die Wüste geschickt, landen im "Titty Twister", der Bar aus Roberto Rodriguez Kultklassiker "From Dusk Till Dawn ", in der Salma Hayek diesmal nicht zum schwülen Sound von Tito & Tarantula ihren lasziven Schlangentanz vollführt, sondern sich beim rasanten und Haken schlagenden Grusel-Surf des Science Fiction Theaters deutlich mehr anstrengen muss, um uns zu verführen. Gleich um die Ecke stellt sich derweil Gitarrist Felix Utzinger dem "Horny Mutant" mit distortion-getränkten Powerchords entgegen. Versucht ihn hernach mit schlanken Fusionlines zu vertreiben, die auch in einem sonnendurchfluteten Studio im L. A. der kokainumnebelten 70er Jahre eingespielt worden sein könnten, nur um, als all das nichts fruchtet, das Feld Christoph Grab und seinem Saxophon zu überlassen, der den aufdringlichen Mutanten mit einer schmalzigen Melodie, die direkt einer Derrick-Episode entsprungen zu sein scheint, schließlich in die Flucht schlägt. Vier mal begibt sich das Quintett mit Impro-Miniaturen "Dolly shots A-D" in luftige Höhen, um neuen Atem zu holen und sich neu zu orientieren. Die fünf Musiker des Science Fiction Theater um Hochschulprofessor Christoph Grab haben ihre tonalen Kurzfilme auf "Dolly Shot" mitreißend lustvoll, mit schrägsubversivem Witz und viel Aplomb geschnitten, so dass die Vereinbarkeit des eigentlich nicht miteinander zu Vereinbarenden nie infrage gestellt werden muss. Hier geht gegensätzlichstes Klangmateri al allzeit bündig in einem Stilpluralismus auf, der nicht nur höchst abenteuerlich erschei nt, sondern auch so sein will. What a strange & fascinating trip that is!"
Jazzpodium, Thorsten Hingst, 9/20913

12.08.2013    

Coming soon:

Science Fiction Theater - new album

Dolly Shot
CD 4587
file under: jazz
VÖ 06.09.2013 - bestellen bei amazon.de

Raumschiff Enterprise, Orion, Barbarella oder Perry Rhodan? Für Freunde, Fans und Feinde der trashigen SF-Unterhaltung gibt es seit einigen Jahren einen Soundtrack der besonderen Art; den einen zur Bestätigung, den anderen zur Bekehrung, die „gute, alte Zeit“, sie bringt zuweilen auch großartig Neues hervor, das Zürcher Science Fiction Theater!
Auf ihrem neuen Album Dolly Shot rauscht in musikalischen Parsecs ein Jahrhundert Trash durchs Ohr, zwischen Kunst und Kitsch, alt und neu, schön und schräg. Das Science Fiction Theater macht bei aller musikalischen Ernsthaftigkeit Spaß, assimiliert unentwegt und unbekümmert alte Versatzstücke, ohne diese zu zitieren und kreiert dadurch Neues.
Die Musik des Science Fiction Theater bietet  die Möglichkeit, den Geist schweifen zu lassen, wo heutzutage die perfekte Digitalinszenierung die Phantasie am Abheben hindert. Das Anstoßen von Klischees im Hörerhirn ist zugleich die Zündung für einen Trip ins Unbekannte; wer mit dieser Band an Bord geht, tut das mit dem Enterprise-Leitmotiv: „To boldly go, where no one has been gone before“.
"Dolly Shot" erscheint am 6.9.2013.

Hier der Teaser:



29.05.2010    

Science Fiction Theater

Record Release Konzert Berlin, Sonntag 30.05. A-Trane

Pimp Town
CD 4534-2
file under: Jazz

amazon.de

"Das Quintett um den Züricher Saxofonisten Christoph Grab steuert eine Spielwiese an, die mitten im SciFi Milieu der mondsüchtigen 1960er angesiedelt ist. Dort hat die Mannschaft ihr Raumschiff mittels trashiger Gitarren, viel elektronischem Geknurpse, Gefiepe und anderem Geräusch voll im Sektor B aufgesetzt. Stimmensamples amerikanischer Politiker und anderer Zeitgenossen verdunkeln den Horizont, spätestens beim zweiten Song fühlt man sich in eine alte deutsche TV Serie versetzt und im Anschluss füllt sich die imaginäre Leinwand mit Charakteren von Ennio Morricone. Einsam heult Grabs Saxofon zu molligen Soul Akkorden, die Bassklarinette wandert durch eine angeschabte Barklamotte nebst eierndem Conga-Geklopfe, ein Synthie lässt Botschaften aus dem All klingeln. Doch all die Zitate, die der TV- und Filmfan alter Kamellen aufzufinden vermeint, sie dienen den gestandenen Musikern nur als Bodensatz für überraschende kleine Kracheinlagen, gepflegten urbanen Twang und hin und wieder zappaeske Miniaturen - just for fun." (ul)
Jazzthing # 82, 2/2010

12.03.2010    

Out now:
Science Fiction Theater

Pimp Town
CD 4534-2
file under: Jazz

amazon.de

"Schweizer Ersatzteile aus diversen Werkstätten
Es gefällt, wie diese fünf Schweizer ihre Ersatzteile aus diversen musikalischen Werkstätten zu einem Vehikel verlöten, das trotz eines gewissen Oldtimer-Flairs sehr flott drauflos rollt. Souljazz der Sechziger mit Saxofon, Synthie-Gezwitscher und Soundtrack-Stimmungsflächen verbinden sich zum groovenden Mix, bei dem allerlei Sprechgeräusche einen virtuellen Film ablaufen lassen." gil
Musikwoche #11, 10.03.2010

"Das Quintett um den Züricher Saxofonisten Christoph Grab steuert eine Spielwiese an, die mitten im SciFi Milieu der mondsüchtigen 1960er angesiedelt ist. Dort hat die Mannschaft ihr Raumschiff mittels trashiger Gitarren, viel elektronischem Geknurpse, Gefiepe und anderem Geräusch voll im Sektor B aufgesetzt. Stimmensamples amerikanischer Politiker und anderer Zeitgenossen verdunkeln den Horizont, spätestens beim zweiten Song fühlt man sich in eine alte deutsche TV Serie versetzt und im Anschluss füllt sich die imaginäre Leinwand mit Charakteren von Ennio Morricone. Einsam heult Grabs Saxofon zu molligen Soul Akkorden, die Bassklarinette wandert durch eine angeschabte Barklamotte nebst eierndem Conga-Geklopfe, ein Synthie lässt Botschaften aus dem All klingeln. Doch all die Zitate, die der TV- und Filmfan alter Kamellen aufzufinden vermeint, sie dienen den gestandenen Musikern nur als Bodensatz für überraschende kleine Kracheinlagen, gepflegten urbanen Twang und hin und wieder zappaeske Miniaturen - just for fun." (ul)
Jazzthing # 82, 2/2010



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