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The K Square



CDs:

Blue Desert   (06.09.2013)

Genre: Jazz
Web: http://theksquare.com

The K Square sind ein junges Sextett aus der vielgestaltig blühenden Berliner Szene, ein Schmelztiegel, in dem die Migrationsbewegungen, die den Jazz seit jeher prägen, zu neuem Recht kommen. Der aus Athen stammende Gitarrist Charis Karantzas und der  Schlagzeuger Julian Külpmann sind die Initiatoren dieser Band, gemeinsam sind die beiden auch für Kompositionen und Arrangements verantwortlich. Man trifft sich, kommt aus verschiedenen Richtungen, Athen, Weinheim, Stuttgart oder Hannover, hat unterschiedliche Erfahrungen im Gepäck, Vorleben und Vorlieben, Wanderungen und Bewegungen, Leidenschaften und Gemüter, doch man kommt zusammen. Von links die aufgebrochenen Harmonien, von rechts die hämmernden Achtel, die angezerrte Gitarre und ihre spitzen Flageoletts, aus der Mitte der ruhige Bass. Von irgendwoher diese so sensiblen wie abgehangenen Melodielinien von Trompete oder Saxofon, die breite Wand, die sie aufrichten, sobald sie sich in einer Unisonolinie verbünden. Der luftige Glockenton des Rhodes-Piano und seine schrillen Schreie, die es ausstößt, wenn man die Regler in den roten Bereich schiebt. Die eigenartigen Rhythmen, gleichzeitig rund und flüssig, physisch und vertrackt - The K Square: ein Gewirr von auseinanderstrebenden Stimmen, die auf eine sehr energische Art Verbindungen eingehen und reichlich Reibungshitze erzeugen.




News

06.09.2013    

Out now:

The K Square

Blue Desert
CD 4586
file under: jazz/world
amazon.de

"... Das gleich vom ersten Ton an auffallend Besondere an The K Square ist die Tatsache, dass hier nicht einfach unterschiedliche kreative Gegenwarten nebeneinander gestellt werden oder ein Solo das nächste jagt und das große Ganze dabei verloren geht. Im Gegenteil, die Musiker schaffen hier eine tonale Verschmelzung der jeweils eigenen Ansätze, die selten geworden ist. Dabei entstehen gewaltige gitarrenangepeitschte Klangwelten. Mal punkbefeuert, mal rockgetrieben. Dann wieder aus filigranen Riffs gestaltet. Die Noten sind so eng verflochten, dass es selbst für das dünnste Blatt Papier kein Dazwischen gibt. Aus dieser Verschmelzung heraus explodiert ein buntes Feuerwerk an melodischen Akzentuierungen. Dazu dürfen sich die einzelnen Instrumente auch entflechten und solieren. Sich unisono zusammenschließen. Zu Duos. Zu Trios. Kontrastreiche Tupfer voller Energie und Präzision mit subtiler Sogwirkung entstehen so. Auch bei den Soli geht es immer um Aussage, um Ausdruck. Nie erliegt einer der Musiker der Gefahr, leeres Musikphrasenstroh zu dreschen oder geschwätzig daherzukommen. So legen The K Square ein Album vor, das einen üppigen Musikgenuss genauso bietet wie das Beschreiten von überraschenden Biegungen und Wendungen".
Jazzthetik, Franz X.A. Zipperer, 9/2013



Biographie

Charis Karantzas (guitar)
Charis Karantzas ist in Athen geboren, wo er auch anfing Gitarre zu spielen. Im Alter von 18 Jahren ging er nach Amsterdam (Holland) um Jazzgitarre am Conservatory Amsterdam zu studieren. 2 Jahre später zog es ihn nach Berlin um mit Meistern wie Kurt Rosenwinkel, John Hollenbeck, Greg Cohen and Peter Bernstein zu studieren. Er nahm an masterclasses mit Peter Erskine, Jim Black, Peter Bernstein, Dave Liebman, Mark Turner, Barry Harris, Jeff Ballard, Johnathan Kreisberg u.a. teil.

Julian Külpmann (drums)
Der in Berlin lebende Drummer Julian Külpmann arbeitet/e neben seiner Band K Square u.a. mit : Richie Beirach, Steffen Schorn, Emil Mangelsdorff, Julia Hülsmann, RTL Allstar Band, Nené Vásquez, Jean-Louis Rassinfosse, Marko Lackner, Mike Herting, T.A.S. Mani, Ramesh Shotham, Tino Derado, Geir Lysne, Lars Möller, Achim Seifert Project, DNA Group, Toke, etc. und ist Schlagzeuger im Bundesjazzorchester (BuJazzO).
Nach seinem Jungstudium an der HMT Hannover fängt er 2009 am Jazz-Institut Berlin bei Jazzgrößen wie Prof. John Hollenbeck, Jeff Ballard, Joey Baron, Jim Black and Dan Weiss zu studieren.
Julian ist mit vielen Preisen ausgezeichnet – sowohl solistisch als auch mit Bands : „Best Young European Musicians Competition“ 2002, „Jugend Jazzt Niedersachsen“, “Skoda Jazzpreis“ 2007, “Winning Jazz“ 2005/09, „Drummer Of Tomorrow 2007, WDR Jazzpreis, Future Sounds 2010

Thomas Stieger (bass)
Thomas Stieger ist ein vielbeschäftigter Sideman, aber auch Komponist und Bandleader seines eigenen Trios. Seine Kreativität findet Platz in vielen verschiedenen Genres wie Jazz, Funk Fusion, aber auch Pop und Rock. Er ist live und im Studio tätig fuer Adrian Mears, Kuno Schmid, Torsten Goods, Cosmo Klein, Della Miles und ist einer der wichtigen jungen E- Bassisten der Berliner Musikszene. 2011 schließt er sein Studium am Jazz-Institut Berlin bei Greg Cohen ab und hatte außerdem Unterricht bei Kurt Rosenwinkel, John Hollenbeck und David Friedman.

Manuel Schmiedel (rhodes)
Manuel Schmiedel, K-Square's Pianist, ist einer der meist gefragtesten Musiker Berlins kreativer Szene. Geboren in Weinheim, fängt er bereits im Alter von 5 Jahren an Klavier zu spielen. Direkt nach seinem Abitur geht er nach Berlin um Musik bei Hubert Nuss, Kurt Rosenwinkel und Greg Cohen zu studieren, wo er die anderen Musiker der Band trifft. Er spielt u.a. mit “ Roman Ott Quartett”, “Fini Bearman Band”(UK), “Kalle Zeier 4”, sowie dem “Lisbeth Quartett”. Manuel tourt viel durch Deutschland und Europa und spielte auf Festivals wie dem Jazzmeeting Berlin, Jazzwoche Burghausen und Jazz Baltica. Zur Zeit ist er Mitglied in Kurt Rosenwinkels vielversprechendem neuen Bandprojekt.

Johannes Böhmer (trumpet)
Johannes Böhmer wurde 1984 in Göttingen geboren und spielt seit seinem 11. Lebensjahr Trompete. Mit 16 wurde er Jungstudent an der HMT Hannover und fängt kuze Zeit später am Konservatorium Amsterdam sowie der Universität Philadelphia zu studieren, wo er 2009 seinen Abschluss macht. Er lebt momentan in Berlin und spielt mit vielen verschiedenen Projekten wie Jean Quadrat, BuJazzo, K Square, Julia Hülsmann Large Ensembe, Skazka Orchestra, SNO, RJA u.v.a.

Kati Brien (sax)
Kati Brien wurde 1989 in Stuttgart geboren. 2001 beginnt sie Saxophon zu spieln. 2007-2008 war sie Mitglied im Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg und Jungstudentin an der
Musikhochschule Stuttgart. Immer öfter spielte sie mit professionellen Musikern vor allem im Raum Stuttgart, wie zum Beispiel Martin Schrack, Thilo Wagner, Lorenzo und Davide Petrocca. Nach ihrem Abitur 2008 zog sie dann nach Berlin, um dort am Jazz-Institut bei Peter Weniger weiter zu studieren. 2009, sowie die beiden folgenden Jahre wurde sie mit jeweils einem ihrer Projekte zu den Theaterhaus Jazztagen Stuttgart eingeladen. Neben eigenen Formationen, wie „el.briño“ oder ihrer „Dream Band“ ist sie seit 2010 auch Mitglied im Bundesjazzorchester.





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