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Trio Schmetterling



CDs:

Globus   (08.11.2013)

Genre: Jazz
Web: http://www.trioschmetterling.com
Facebook: https://www.facebook.com/trioschmetterling?fref=ts
E-Mail: info@trioschmetterling.com

Der Sound des Trios Schmetterling setzt sich auf Anhieb von landläufig Gehörtem ab. Tradierte Schubladen wie Jazz, Pop, Ambient oder Weltmusik greifen hier nicht. Die Musik ist instrumental, die Instrumentierung erinnert manchmal an Jazz, aber die Melodien sind so verführerisch und eindringlich wie in guten Pop-Songs. Sie beginnen ganz klein, bauen sich langsam auf, werden größer, detailreicher, bis aus einer einzigen Blüte eine ganze Blumenwiese wird, auf der bunte Käfer an Halmen auf und ab klettern, Ameisenströme sich zu bizarren Strömen verzweigen und sich allerlei Gesumm erhebt. All das wird aus der Schmetterlingsperspektive begutachtet, die dem bunten Gewimmel mit ihrem Flügelschlag die Krone aufsetzt.
„Globus“ mag in seiner unschuldig Verspieltheit für manche Hörer wirken, als wäre es aus der Zeit gefallen. Und doch trifft dieses Album präzise den Nerv einer Ära, in der es längst nicht mehr darauf ankommt, ob eine Sinfonie von der Festplatte oder ein Drum’n’Bass-Track tatsächlich von Drums und Bass kommt. Für dieses überaus lebensnahe und zugleich für jede geschmackliche Verortung leicht zugängliche Stück Klangkomplexität ist das Prädikat Komposition keineswegs übertrieben, und das mag in den erfindungsmüden Zeiten von „Copy & Paste“ etwas heißen. „Globus“ ist so rund wie der Erdball und so bunt wie ein Schmetterling.

TRIO SCHMETTERLING performing 'GLOBUS' on Vimeo.




News

29.10.2013    

Out now:

Trio Schmetterling

Globus
CD 4592
file under: jazz
VÖ 08.11.2013
amazon.de

"Das Traumton-Label entwickelt sich immer mehr zum Spezialisten für aufregende neue Gitarrentrios. Nach Meyer/Baumgärtner/ Meyer und Tann haben die Berliner nun das Trio Schmetterling unter ihre Fittiche genommen. Und dieses Dreiergespann hat es in sich. Gitarrist Keisuke Matsuno, der sein Instrument wimmern lassen kann wie ein Walfisch mit Zahnschmerzen, gilt als eine der aufregendsten neuen Saitenstimmen New Yorks. Seine Erfurter Kollegen Alexander Binder (Bass) und Jan Roth (Schlagzeug), konnten im Pop bei Clueso und Max Herre reichliche Erfahrungen sammeln. Gemeinsam transzendiert man traditionelle Instrumetenrollen sowie die Grenzen zwischen Loop und Handgemachtem Ihr mit asymmetrischen Pattern-Strukturen arbeitender Post-Rock kann mal klingen wie Jaco Pastorius unter Sedativa ("Globus"), mal wie eine nonverbale Indie-Pop-Hymne vom anderen Stern ("Flugschar"). Ungewöhnliche Musik, schillernd wie ein Schmetterlingsflügel." (joe)
Jazzthing #101, 11/2013





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