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   Theo Bleckmann: Anteroom: Release-Informationen

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VÖ: 21.06.2005
EAN/UPC: 705304590225
Traumton CD: 4483

an·te·room
Pronunciation: 'an-ti-"rüm, -"rum
Function: noun
: an outer room that leads to another room and that is often used as a waiting room
: a large entrance or reception room or area [syn: antechamber, entrance hall, hall, foyer, lobby, vestibule]

 

“anteroom” is a meditation on waiting, on being in a place of no motion, a holding place, a place before the expected. A state of quiet anticipation for what's to come yet a place of serenity and abandon from expectations. A room without weight, a place of calm and beauty. Waiting weightlessly we forget about the next room. We enjoy being in this liminal place, this ante, of neither here nor there.
The music in anteroom is reflecting a state of stillness, not wanting to be a precursor to a "main room", not an overture of what's to come. What if the anteroom is all we have, what if the "symphony" we are waiting for, is never to come? What if that anteroom became the main room itself? A small house can indeed carry as much happiness as a large one, but only if we realize and enjoy that small house, the anteroom, the place we are in right now.

I am waiting in the anteroom.
I wait and wait.
Waiting still.
I wait.
Weightless.

Theo Bleckmann

 

Genre - übergreifend und -erweiternd, ist Sänger und Komponist Theo Bleckmann seit über zehn Jahren eine feste Größe in der New Yorker Downtown Musikszene. Anerkannt als Sänger, Performer und Komponist, umfasst seine Arbeit Konzerte, Theater- und Ausstellungs-Installationen, Kabarett und Tanz- Performances. Er konzertiert weltweit und stand unter anderem schon auf den Bühnen der Carnegie Hall und des Opernhauses in Sydney. Der New Yorker nannte ihn einen “local cult favorite”, die New York Times lobte ihn als “excellent”, laut OUT Magazin ist Theo Bleckmann „ein Sänger, der erst kürzlich auf der Erde gelandet ist" und tatsächlich hat Bleckmanns Stimme und seine gesangliche Stilistik etwas Jenseitig-Außerirdisches und Ätherisches.

Seine Solo-Vocal-Suite "Anteroom" ist eine Reflektion über den Moment, das Warten, die Erwartung, die Verschränkung von Zeit und Raum in unmittelbarer Gegenwart, den Raum des erfüllten Augenblicks. "A small house can carry as much happiness as a large one", ist der Moment des Eigentlichen als Enstehens dichter Nähe mit sich selbst, den Moment der Wahr-Nehmung, in dem Wirklichkeit wirkend Gestalt annimmt und zu Kreativität wird. Als kunstvolles Geflecht aus Stimmüberlagerungen und Schichtung von Räumlichkeiten schafft er mit "Anteroom" einen kontemplativen Raum, der - pur - sich jeder Kategorisierung entzieht.

1989 zog Theo Bleckmann von Deutschland nach New York, motiviert durch die Begegnung mit der legendären Jazzsängerin Sheila Jordan während eines Workshops in Graz. Bis heute ist Sheila Jordan eine wichtige Mentorin für ihn, zusammen sind sie inzwischen auf ihrem Album „Jazzchild“ (High Note) zu hören. Er hat mit Künstlern wie Laurie Anderson, Anthony Braxton, Steve Coleman, Dave Douglas, Philip Glas, Meredith Monk, Michael Tilson Thomas und den Bang On A Can Allstars gearbeitet und war ein Gast Vocalist beim San Francisco Symphony Chorus, dem Estonian Radio Choir, der Merce Cunningham Dance Company und der Mark Morris Dance Group. Seine stimmlichen Lautmalereien und Improvisationen finden sich in Film- und Theatersoundtracks wie z.B. der Alien-Spache für Steven Spielbergs “Men in Black” by oder bei “Star Trek: Envoy” (Meredith Monk) und "Kundun" (Philip Glass).
Bleckmanns letzte CD unter eigenem Namen „Origami“ (Songlines) mit John Hollenbeck, Matt Moran, Skuli Sverrisson and Ben Monder wurde vom Downbeat Magazin hochgelobt und trug ihm das Prädikat des "rising star" des Downbeat Kritiker Polls ein.

Seine herausragenden stimmlichen Fähigkeiten und seine Bühnenpräsenz inspirierten Komponisten wie Moritz Eggert, John Hollenbeck, Phil Kline, Ben Monder, Denman Maroney, Meredith Monk, Ikue Mori, Kirk Nurock, Bob Ostertag, Eric Salzman, Randall Wong und Bang on a Can’s David Lang, Michael Gordon und Julia Wolfe, kompositionen für und mit ihm zu schreiben. Seit über zehn Jahren ist Bleckmann Mitglied des Vocal Ensembles der Komponistin, Sängerin und Performance-Künstlerin Meredith Monk, zu hören u.a. auf ihrem Album "Mercy" (ECM).

Besonderen Reiz hat für Theo Bleckmann die Arbeit im Duo. So verbinden ihnen lanjährige Zusammenarbeiten mit dem Schlagzeuger und Komponisten John Hollenbeck (im Duo auf "Static Still" (GPE Records), im Quartett mit Hollenbeck's "Quartet Lucy" (CRI) und als Solist bei Hollenbeck's Large Ensemble Aufnahmen ("A Blessing" (Omnitone) und "Joys and Desires" (Intuition)), dem Gitarristen Ben Monder (auf Monder's "Excavation" (Arabesque) und ihrer Duo-CD “No Boat" (Songlines) und dem Pianisten und Komponisten Kirk Nurock, mit dem er auf Traumton die CDs "Theo und Kirk" und "Looking Glass River" veröffentlichte.

Zu seinen aktuellen Projekten zählt ein Programm mit deutschen Songs von so unterschiedlichen Komponisten wie Eisler, Strauss, Weill und Kraftwerk, das er mit grossem Erfolg viele Male in New York aufgeführt hat und Phil Klines ZIPPO songs (Cantaloupe Records), das von der New York Times zur besten CD des Jahres 2004 gewählte wurde.



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