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   Gerd Baumann: Schwere Jungs - OST: Release-Informationen

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VÖ: 19.01.2007
EAN/UPC: 705304450123
Traumton CD: 4501

Original Soundtrack – Schwere Jungs
Der neue Film von Marcus H. Rosenmüller,
dem Regisseur von „Wer früher stirbt, ist länger tot“

Musik: Gerd Baumann

„Schwere Jungs“
Acht deutsche Bobfahrer wollen aufs Treppchen, aber nur vier haben Platz!
Basierend auf wahren Tatsachen, erzählt das sportlich rasante Winterabenteuer „ Schwere Jungs“ von Konkurrenzkampf, Siegeswillen und Teamgeist.
Den entwickeln acht bayerische Sturschädel als sie bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo der Goldmedaille im Viererbob hinterher jagen. Die schwergewichtigen Ausnahmeathleten aus Garmisch-Partenkirchen entwickeln schließlich echten olympischen Teamgeist und stellen ihr Ego zurück, um dem gebeutelten Nachkriegsdeutschland den tröstenden Olympiasieg zu bescheren.

Zeit- und storygerecht nimmt auch der Soundtrack von Gerd Baumann mit auf eine rasante Abfahrt ins Aufschwungsdeutschland der 50er, mitten hinein ins Gewühl prall gefüllter Tanzcafés. Liebevoll arrangiert (Maultrommel inklusive) spielt die Bigband auf und gibt treibende Tänze und schmachtende Schlager zum Besten. Da mimt Ursli Pfister den kaugummikauenden, herzensbrechenden GI-Barden (“Meine Waffe ist der Kuss”), da beklagen die Geschwister Pfister gemeinsam, im Tangotakt und von schwelgenden Streichern getragen, die “Perle von Aloa”. Julia von Miller, die es zwischen Akkordeon und Heimorgel nach Cha-Cha und Küssen verlangt, trägt die einzige Regel vor: “Ich will keine Posaune, da krieg ich schlechte Laune!” – woraufhin ihr selbige sogleich den Marsch bläst.
" Holzschlittenmarsch" und "Hinterwäldler Märchenwald"-Idyll sorgen für bayerisches Lokalkolorit. Der Himmel hängt voller Geigen, Chöre schweben am Horizont und besingen sternenklare Nächte. Dennoch sagen sich Fuchs und Hase nicht gute Nacht, sondern fallen einander in die Arme, schnappen Tuba und Surf-Gitarren und beschwören - ganz im Sinne der bestürzenden Schnelligkeit der 50er - die Beschleunigung. Flucht nach vorne, bauernschlau und augenzwinkernd.
Beschwingt tanzt der Soundtrack von "Schwere Jungs" auf allen Hochzeiten und erlaubt gleichermaßen Abstand und (Mit-) Gefühl. Ein zwischen Tanzfläche und Kerzenschein, knirschenden Kufen und zartschmelzenden Pulverschneewolken oszillierendes Potpourri – Go for Gold.

 

Gerd Baumann

Der Münchner Komponist und Gitarrist Gerd Baumann arbeitet seit Jahren für Theater, für Fernsehen und Leinwand ebenso wie als freier Musikproduzent. Er komponierte die Scores zu „Wer früher stirbt, ist länger tot“, dem ersten abendfüllenden Spielfilm von Regisseur Marcus H. Rosenmüller, - ferner für den Thriller „Open Water II“ (2006, Regie: Hans Horn), „Zivile Jungs“ (2005, Regie: Matthias Lehmann) und den Fernsehspielfilm „Silberdisteln" (1999) von „Tatort"- Kommissar Udo Wachtveitl. Für seinen Score zur schrägen Fußball-Kinokomödie „ Aus der Tiefe des Raumes“ (2004) von Gil Mehmert erhielt Baumann 2005 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis für die Beste Filmmusik.
Der in München, Italien, Portugal und Los Angeles ausgebildete Allround-Musiker, der 1997 seine erste eigene Oper „Nyx" uraufführte, hat überdies unzählige Werbespots (u. a. Canon und Davidoff) sowie zahlreiche internationale TV-Projekte (u. a. für Arte, den australischen Sender Channel 9 oder die spanische Telecinco) vertont. Ebenfalls gilt Baumann als Experte für zeitgenössische Theatermusiken bekannter Stücke wie „ Lulu", „Die Weber" oder „Leonce & Lena". Außerdem betreut Gerd Baumann als Produzent auch den Münchner Liedermacher Konstantin Wecker, zuletzt bei dessen Album „Am Flussufer".


Schwere Jungs
Kurzinhalt:

Garmisch-Partenkirchen 1952. Mei, Bobfahren kann er, der Gamser, aber Bobs bauen... Dennoch trainieren Gamser (SEBASTIAN BEZZEL) und seine Freunde Franzl (MICHAEL A. GRIMM), Gustl (ANTOINE MONOT Jr.) und Leusl Peter (SIMON SCHWARZ) unverdrossen und auf wackligen Kufen für den ganz großen Augenblick. Denn die olympischen Winterspiele von Oslo stehen vor der Tür und damit Gamsers heiß ersehnte Chance: Endlich kann er Dorfler (NICHOLAS OFCZAREK), dem amtierender Bobweltmeister und Erzrivalen seit Kindertagen, beweisen, dass er der Bessere ist.
Für die Ehefrauen der Beiden, Gamsers schwangere Frau Rosi (LIANE FORESTIERI) und Dorflers frischgebackene rheinische Gattin Anna (RIKE SCHMID) keine einfach Situation: Sie versuchen zwischen den beiden Streithähnen zu schlichten. Zunächst ohne Erfolg, denn der Schreinermeister und der reiche Brauereibesitzer erweisen sich als äußerst stur und verbohrt.
Kaum in Oslo angekommen, werden die beiden rivalisierenden Teams von allerlei Widrigkeiten abgelenkt: Gewichtsprobleme, Linkskurven, mysteriöse Sexheftchen, die unwiderstehliche Eisprinzessin Johanna Mücke (DENISE ZICH) und nicht zuletzt die resolute Gerdi (LISA MARIA POTTHOFF). Der stets um den guten Ruf bemühte Delegationsassistent Herr von Hase (BASTIAN PASTEWKA) hat alle Hände voll zu tun, um das Schlimmste zu verhindern. Doch mehr als einmal knallen ihm die Türen ins Gesicht.
Den größten Kampf aber müssen die beiden Teams mit sich selber ausfechten. Die acht bayerischen Schwergewichte sind gezwungen sich zwischen Feindschaft und Freundschaft zu entscheiden, wenn sie tatsächlich die heiß ersehnte Goldmedaille gewinnen wollen…

Quelle: Constantin Film MarketingService, Presseheft
www.constantinmarketing.medianetworx.de



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