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   Erika Stucky: Suicidal Yodels: Pressestimmen

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VÖ: 12.10.2007
EAN/UPC: 705304450925
Traumton CD: 4509
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Presse

  • "Erika Stucky - Die Anti-Heidi singt nicht nur den Schweizer Blues.
    Wer Jodeln bis dato nur mit den Holla-re-dü-rüs der volkstümlichen Musik und deren Aushängeschildern Maria (Gott hab’ sie selig) und Margot Hellwig assoziiert hat, der sollte seine Hemmschwelle überwinden, in die Brotfabrik kommen und sich von Erika Stucky eine ganz neue Welt eröffnen lassen. Denn die in San Francisco geborene Schweizerin hat ihren ersten Jodler in einem Tom & Jerry-Cartoon gehört. Auch nach ihrem Umzug ins eidgenössische Oberwallis ging die studierte Jazzsängerin mit Schauspielabschluss eher unkonventionell mit dem schnellen Umschlagen zwischen Brust- und Kopfstimme um. Nicht von ungefähr heißt ihr Soloprogramm, bei dem sie sich auf dem Akkordeon begleitet, „Suicidal Yodels“. Wie ihr Album, das 2008 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Da hört man den „Cowgirl Prayer“ neben dem Klassiker „Blueberry Hill“, die Stucky interpretiert die eigene „Gazoline-Polka“ neben Willie Nelson und Bob Dylan und definiert dabei „Heimatklänge“ kosmopolitisch, grenzenlos und überaus virtuos.
    >> Jodeln jenseits der Alpen und als wirklich transzendentales Erlebnis."
    Journal Frankfurt, Detlef Kinsler, 29.01.2011

  • Über Gletschergeister
    "Erika Stucky ist ein Fabelwesen im Musikgeschäft – extravagant und bodenständig zugleich. Die US-Schweizerin jodelt wie keine andere und ist dabei eine faszinierende Entertainerin...."
    Interview mit Erika Stucky auf   www.monte-welt.com , 10/2008

  • "Nackte Musik, die wärmt wie ein Schal im eisigen Wind, stark ist, verletzlich, wahr. Bei Stucky geht das alles zusammen, passt, stimmt, reißt hoch, verleiht Flügel, macht klarsichtig, lässt träumen, schwelgen. Ein Juutz war live auch früher immer mal von ihr zu hören, wenn man Glück hatte - doch das hat bereits, wer eines ihrer Konzerte besucht hat. Große Kunst."
    zeitzeichen, 4/2008, Udo Feist

  • "Ein Ereignis in jeder Hinsicht. Und zweifellos Stuckys bis heute eindrücklichste CD."
    Weltwoche, 27.3.2008, Peter Rüedi

  • "Im Herzen erwischt
    Erika Stucky singt und erjodelt sich den Schweizer Blues wunderbar traurig ..." mehr
    Die Zeit, Konrad Heidkamp, 06.12.2007

  • "Selbstmordgedanken beschleichen einen bei dieser CD trotz des eindeutigen Titels gottseidank nicht. Vielmehr soll er verdeutlichen, dass Jodeln etwas ganz spezielles ist, in Verbindung mit der Schweizer Musikerin Erika Stucky erst recht. Jodeln à la Stucky bedeutet nicht herkömmliche Brauchtumspflege in engen Wirtshäusern, abgehobene Stimmakrobatik in intellektuellen Workshops oder Dumpfbackenträllern in volksmusikalischen Verblödungssendungen. Jodeln à la Stucky bedeutet Begrenzungen zwischen Pop, Jazz, Street-Art und Alpentradition aufzuheben, miteinander zu vermengen oder gegeneinander auszuspielen. Deswegen eignen sich auch Pop-Poeten wie Bob Dylan, Willie Nelson oder Fats Domino bestens, mit den Jodel-Kapriolen von Erika Stucky verknüpft zu werden. Aber auch Field-Recordings der UNESCO, der Trikont-Sampler „American Yodeling” oder Walliser Bauern-Melancholie als verinnerlichtes Anschauungsmaterial. „Suicidal Yodels” wurde mit Top-Musikern aufgenommen, u. a. mit Lucas Niggli, Schweizer Jazz-Drummer und Handsome Hank, Banjopicker aus Knoxville/USA. Dazu natürlich Erikas Jodel- und Akkordeon-Eskapaden, der Swiss-Blues und die Zäuerli in einer emotionsgeladenen Mischung aus FlowerPower, Hillbilly, Country, expressiver Ur-Musik und Volx-Musi. Die Aufnahmen entstanden in Scheuern, Kneipen, Kellern, auf Hotel-Balkonen, Bahnhöfen, im Treppenhaus und ein wenig auch im Tonstudio. Swiss-Blue-Yodeling wie man es bisher noch nie gehört hat."
    www.sound-and-image.de, November 2007

  • Erika Stucky - Kippende Kehlköpfe
    Beim Jodeln geht's hoch hinaus, eine Oktave nach oben wenigstens. Und damit kommen wir zu Erika Stucky!
    Jazzthetik, November 2007, Feature von Henry Altmann

  • "AVIVA-Tipp: Ungewollt vertraute Töne wie das Jodeln werden ganz neu erlebt und aus traditionellen Begrenzungen sowie konservativen Heimatmotiven befreit.
    Auch das humorvolle-satirische Augenzwinkern, ein Markenzeichen von Erika Stucky seit der Veröffentlichung der Vorgänger-Alben "Princess" (2005) "Bubbles & Bones" (2003) und "Lovebites" (2001), fehlt an keiner Stelle." ... ganzer Artikel
    aviva-berlin.de, Tajana Zilg, 28.10.2007

  • "Jazz/World/Vocal heißt die Einordnung, aber eigentlich ist die Sängerin und Akkordeonistin Erika Stucky ein Gesamtkunstwerk. Derzeit ist die schöne Schweizerin mit ersten Kindheitsjahren im Flower-Power-San-Francisco neben Christian Zehnder und Noldi Alder im wunderbaren Film "Heimatklänge" von Stefan Schwietert zu bewundern, (Soundtrack: Traumton) dem alpenländischen Jodeln und Juchzern auf der innovativen, experimentellen Spur. Die witzige Wallis-Bewohnerin, in der internationalen Szene längst als eigenwillige Interpretin und Komponistin bekannt, ist mit 'Suicidal Yodels' zwischen Blues und Alpentradition auch Cowgirl heiliger Kühe wie Bob Dylan oder Willie Nelson, dessen 'Crazy' sie hinreißend huldigt. Stucky spielt wie ein weises Kind mit ihrer Stimme, bricht mit allen Erwartungen und berührt durch ihre oft schleppende, wühlende Musikalität zwischen Schwermut und Verschmitztheit." (Fünf Punkte)
    Kieler Nachrichten, Almut Behl, 30.10.2007

  • "Nur die ultraschräge Walliser Sängerin Erika Stucky ist im Stande, melancholische Jodelarten aus aller Welt so zu interpretieren, dass sie den Charme ethnologischer Feldaufnahmen verströmen. Und trotzdem fesseln." (TF)
    **** Meisterhaft
    Sonntagszeitung, Schweiz

  • "Die Anti-Heidi
    Wer bei Jodelmusik an Gwen Stefani denkt, hat Erika Stucka noch nicht gehört. „Suicidal Yodels“ überschreitet nicht selten die Grenzen zum Wahnsinn.Lust auf die vielleicht großartigste musikalische Irritation seit Jahren? Erika Stucky ist dafür genau die Richtige! Das Schicksal brachte die US-Schweizerin im zarten Kindesalter aus Flower-Power San Francisco in ein Bergtal ins Wallis, und das Wissen um diesen biografischen Aspekt mag auch Stuckys herrlich verrückte Performance-Ästhetik erklären. Ihre neueste CD „Suicidal Yodels“ jedenfalls ist ein Album, das sich musikalisch durch eine unglaubliche Expertise auszeichnet und keinerlei Berührungsängste mit musikalischen Grenzerfahrungen zeigt. Stucky jodelt weitab vom Musikantenstadl-Geplärre, singt und jazzt den Blues und tanzt die wildeste Polka.
    Musik für Yogafans
    Mit „Suicidal Yodels“ gibt sich Stucky, wie der Titel schon verrät, unter anderem der hohen Kunst des Jodelns hin. Und was beim Laien vielleicht schmunzelndes Unbehagen auslöst, das bringt Stucky in einer abwechslungsreichen und perfekt gestalteten Form rüber. Ihr Stimme hat mehr Meditation als mancher Yogakurs, und wenn sie richtig loslegt, halten die Füße einfach nicht still: Multi-Kulti im allerbesten Sinne. Wer die Gelegenheit hat, die Künstlerin live auf ihrer Tour zu sehen, bitte ohne Zögern hingehen!"
    Wertung: • • • • • • • • •
    www.focus.de, Alben der Woche, 23.10.07, Henrik John Hohl

  • "Was Jodeln mit Selbstmord zu tun hat, erklärt uns Erika Stucky vor ihrem Auftritt im Ballhaus in Kreuzberg, jetzt noch live im radioeins Studio im Admiralspalast."
    Interview mit Erika Stucky bei Radio 1 -> hier hören

  • "Die schweizerisch-amerikanische Sängerin Erika Stucky gilt als eine der originellsten neuen Stimmen in der internationalen Jazzszene. Sie spannt einen Bogen vom Älpertum zum Albtraum. Dabei macht sie nicht angehobenen Kunstjazz, sondern perfekte Unterhaltung – wenn auch häufig der schrägen Art.
    Auf dem Album Suicidal Yodels befreit sie das Jodeln aus den Klauen der Volksmusik, bringt so etwas wie eine Höhenluftvariante des Blue Yodel. Dabei verbindet sie profundes Handwerk mit dem Geist des Wagemuts und räumt mit musikalischen Hörgewohnheiten auf. Stilsicher wechselt sie zwischen Urschrei und Geflüster, von Parodie bis gefühlvoller Ernsthaftigkeit. Spannend sind ihre Coverversionen von Bob Dylan und Fats Domino, aber auch ihre Eigenkompositionen."
    RBB Kulturradio am Mittag, Michael Seyfert, Bewertung: großartig
  • "Wer hat das Jodeln erfunden? Die Schweizer! Und Erika Stucky lässt diese Tradition wieder aufleben.Warum es in der Schweiz eine sehr hohe Selbstmordrate gibt, kann Erika Stucky zwar nicht schlüssig erklären, aber sie vermutet einen Zusammenhang zwischen Jodeln und Suiziden. Das Schweizer Wunderkind, die polyglotte Erika Stucky jodelt also auf dieser CD den Schweizer Blues.
    Sie hat dabei ein altes Konzept wieder aufgegriffen und skelettiert die Songs, bis nur mehr die "musikalischen" Knochen da sind. Auch bei der Instrumentierung ist sie sehr sparsam, in den meisten Fällen genügt ihr ihr Akkordeon, und wo es sich absolut nicht vermeiden lässt, spielt eben Lucas Niggli am Schlagzeug oder Handsome Hank an der Gitarre oder dem Banjo. Auch die "Young Gods", Sebastian Fuchsberger und Knut Jensen, der die CD auch produziert hat, kommen bisweilen zu Wort. Gemeinsam mit den Mitmusikern schafft Erika Stucky wieder einmal, alle stilistischen Grenzen zu überwinden." (akro)
    concerto, Oktober 2007
  • "Das Jodeln ist ja ursprünglich dazu da, Lebensfreude auszudrücken – so kennt man es jedenfalls aus Heimatfilmen und dem Musikantenstadl. Wenn Erika Stucky ihr Gejodel selbstmörderisch nennt, kann man sich schon vorstellen, dass sie es nicht so ernst nimmt mit Traditionen. Schweizerische Musikgeschichte hat sie mit der Muttermilch aufgesogen und transzendiert sie nun zu etwas genuin Neuem. Stucky jodelt lieber den Blues, ihre Songs heißen „I Can’t Compete“ oder „Cowgirl Prayer“, die Instrumentierung beinhaltet neben dem zu erwartenden Akkordeon und den Bläsern auch Gitarren und Synthesizer. Als in den USA geborene Tochter von Schweizer Hippie-Eltern hat Stucky wohl genau die Sozialisation (eid-)genossen, die man für diese himmlisch schräge Musik braucht. Sollte es wirklich stimmen, dass, wie sie selbst sagt, die Schweiz eine der höchsten Suizidraten der Welt hat? Wollen deswegen alle melancholischen Deutschen nach dorthin auswandern? Immerhin singt man dort anscheinend äußerst schöne Abschiedslieder."
    titel magazin, 11.10.07, Tina Manske



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