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   Schwarz un Schmitz: Flugenten: Release-Informationen

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VÖ: 27.04.2012
EAN/UPC: 705304456828
Traumton CD: 4568

Lach´ doch mal from Aike Arndt on Vimeo.


Schwarz un Schmitz - Flugenten

Ist „Rüber“ die Aufforderung, das Weite zu suchen? Erzählt "Bleiben" vom Gehen? Ist es wirklich so erstrebenswert, fliegen zu können? Und - was bleibt eigentlich?

Seit jeher komponieren, texten und tanzen "Schwarz un Schmitz" alles selbst. 2009 gewinnen sie den Nachwuchspreis beim "Chansonfest Berlin". 2010 erhalten sie den "Ralph-Benatzky-Chanson-Preis" in Hamburg. 2012 erscheint ihre erste CD "Flugenten".

Auf der sind sie nicht alleine. Dort wimmelt es förmlich von Freunden und Gästen, die das Album so farbig und vielseitig machen wie das dicke, von Aike Arndt liebevoll gestaltete Booklet oder eben wie Schwarz un Schmitz, wenn sie alleine tanzen. U.a. Christiane Silber an der Viola, Susanne Paul am Violoncello, Annika Hein am Akkordeon, Thomas Prestin an der (Bass-)Klarinette und Johannes Feige an Gui- und Keytar gestalten die weit gefächerten Arrangements, helfen den Bogen von klassischer Kammermusik bis hin zu Electro-Punk-Collage zu spannen und mit Klischees, Unvorhersehbarkeiten und Kontrasten zu spielen. Johannes Feige (der schon mit Künstlern wie Axel Prahl, Sandhy Sondoro und Gayle Tufts zusammenarbeitet hat) hat dabei im WoAnderland Studio die Regler bedient und Flugenten aufgenommen, gemischt und produziert. Schwarz un Schmitz sind dabei sie selbst geblieben, musikalisch mutig und textlich hochintensiv.

Mit ihrem Debut-Album entführen Meike Schmitz und David Schwarz uns auf eine Reise in innere Landschaften die selbst dem erprobten Weltenbummler noch ein Staunen entlocken dürften. Sie nehmen uns mit auf eine emotionale Berg – und Talfahrt, die uns strahlende Aus- und sanfte Einblicke gewährt. Immer wieder entzünden sie kleine Lichter und ab und an lassen sie uns durch die dreizehnte Türe spähen. Sie hüllen uns in Winter, so lange, bis uns ganz warm wird um's Herz, nehmen uns mit auf schwindelerregende Ausflüge auf einem Karussel im Hinterhof, stellen uns den Pinguinen vor und verweigern sich trotzig den penetranten Anforderungen nach dauerhaftem Gute-Laune-Gebaren und inszeniertem Frohsinn.

Die klare Stimme von Meike Schmitz ist ungeheuer wandelbar, sie kann zärtlich gurrend, sirenenhaft strahlend, sanft brechen oder sich vor Begeisterung fast überschlagend, und immer führt sie dabei sicher durch die Stürme – und die darauf folgende Stille. Jeder einzelne Ton, insbesondere - die schrägen - der brillanten Arrangements von David Schwarz trägt uns dabei, schleicht sich in unsere Herzen und fährt uns in die Beine.

Und wenn wir uns tränenlachenderweise dem Rausch dieser Wanderung hingegeben und uns die Seele aus dem Leib getanzt haben, dann, dann wissen wir, was bleibt. Dann sind wir angekommen, den Kopf in den Händen, ein wenig größer und stärker als zuvor und wissen: wir sind wunderbare Menschen. Und ja, dann wissen wir auch: wir können nicht fliegen. Und das ist auch gut so.

Replay.



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