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   Masaa: Freedom Dance: Release-Informationen

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VÖ: 06.09.2013
EAN/UPC: 705304458822
Traumton CD: 4588

Masaa

Masaa, Abend, ist eine junge deutsch-libanesische Band, die 2012 die Jazzszene in Deutschland überraschte. Die vier Musiker gründeten Masaa in 2011 und gewinnen ein Jahr später den Bremer Jazzpreis 2012, erhalten den Förderpreis der Initiative Musik gGmbH und spielen im Rahmen des Jazzfestes zwei Konzerte im ausverkauften A-Trane in Berlin.

Die Musik der Band bewegt sich zwischen zeitgenössischem Jazz, World-Music und Pop und verbindet diese musikalischen Elemente mit orientalischen Klängen und arabischer Poesie. Der außergewöhnliche Sänger der Band, Rabih Lahoud, erzählt mit seinem emotionalen Gesang Geschichten aus einer fernen Welt und versteht es dabei die verschiedenen Klangwelten verschmelzen zu lassen. Durch die eigens geprägte Stilistik gelingt es Masaa, sich den üblichen Klischees von Orientalismen zu entziehen. Vielmehr kann man die vier Musiker dabei beobachten, wie sie aus der Fuülle ihrer persönlichen Welten ein poetisch-musikalisches Mosaik entwerfen, das die Vielfalt des Lebens einfängt.

Mit ihrer Musik wollen Masaa einen Beitrag zum interkulturellen Austausch zwischen der europäischen und der arabischen (Musik-) Welt leisten. Eine erste Tour im Herbst 2012 durch den Libanon mit fünf Konzerten an Universitäten des Landes, zwei Fernsehauftritten und einer Masterclass war erst der Anfang eines ‚Brückenbaus‘ zwischen Europa und dem Nahen Osten.

Ein weiteres Highlight wird im Herbst 2013 eine Tournee (gefördert durch das Goethe-Institut München) durch den Osten Afrikas sein, wo die Band fünf Konzerte spielen wird und mit Musikern vor Ort in Workshops zusammen kommt, um die Idee des Austauschs weiter zu vertiefen.

«Masaa gelingt ein kulturübergreifender Brückenschlag, der den arabischen Gesang auf eindrucksvolle Weise mit den weichen Trompetenphasen á la Miles Davis, fernöstlich inspirierten Percussion-Beats und einem galanten Modern Jazz Piano verschmelzen lässt.»
Jazz Podium 11/2012

Rabih Lahoud, Gesang
studierte Komposition, klassisches Klavier, klassischen Gesang sowie Jazz-Gesang. Mit westlicher Musiktradition ebenso vertraut, wie mit der Musikkultur seiner arabischen Heimat, interessiert ihn die Ambivalenz zwischen Orient und Okzident. Mit Markus Stockhausen gründete er die Band „Eternal Voyage”, mit der er 2009 eine CD veröffentlichte und u. a. in der Kölner Philharmonie auftrat.

Marcus Rust, Trompete
entdeckte bei einem längeren Aufenthalt in Indien seine Leidenschaft und Interesse an traditioneller Musik fremder Kulturen. Diese prägen u. a. auch die Arbeit mit dem Organisten Christian Grosch im Duo „Zia”. Die Musiker widmen sich dabei der Verbindung von Jazz und traditioneller Musik verschiedener Kulturen und Jazz im Kirchenraum.

Clemens Pötzsch, Klavier
beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Verbindung traditioneller Folklore und modernen Spielformen des Jazz. Als Kind sorbischer Vorfahren ist er vor allem von traditioneller slawischer Musik geprägt und integriert diese in seiner Band „Slavicon”.

Demian Kappenstein, Schlagzeug
veröffentlichte mit dem „Ring Ensemble” eine CD, bei der die Musiker seines Jazztrios „Ring” mit einem Ensemble historischer Saiteninstrumente zusammenarbeiteten. Mit seinem Soloprogramm „Travel Suite” verarbeitet er Erfahrungen von seinen Reisen durch Länder wie etwa den Kosovo, Taiwan, Türkei, Mazedonien oder Israel. Weiter Projekte sind seine Band TANN und "Christopher Rumble", ein Duo mit DJ Illvibe.



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