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   Mario Rom´s Interzone: Everything is Permitted: Release-Informationen

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VÖ: 15.05.2015
EAN/UPC: 705304462225
Traumton CD: 4622

Mario Rom's Interzone - Everything Is Permitted

Dieser Albumtitel ist Programm. Mario Rom’s Interzone spielen Jazz nach der Devise „alles ist erlaubt“ und begeistern damit seit gut zwei Jahren Kritik wie Publikum. Längst reicht der Ruf des eloquenten Trios weit über die Grenzen ihrer Heimat Österreich hinaus. Aber der juvenile Esprit des Trios versetzt nicht nur das europäische Publikum in Euphorie. Auch in Mexiko, China, Israel, Marokko und im Mutterland des Jazz, den Vereinigten Staaten, wurde Interzones Bühnenpräsenz bejubelt. Auf verblüffende Weise gelingt es den jungen Musikern nun, ihre Live-Intensität auch auf Platte auszustrahlen.

Die Stücke von Everything Is Permitted bersten geradezu vor Verve und Spielfreude. Nur mit Trompete, Kontrabass und Schlagzeug entfachen Interzone einen musikalischen Sturm, in dem Anklänge an die Jazzgeschichte, Blues- und Bop-Motive, Rock- und Funk-Attitüde, Virtuosität und Humor verwirbeln. Mario Roms wendige Trompete flirtet, lockt und schmettert,  scheint sich zuweilen sogar mit sich selbst zu duellieren. Dabei wechselt Rom chamäleonartig die Farben, strahlt hell und klar, kann im nächsten Stück weich und warm klingen und bald darauf mit heiser-rauem Ton überraschen. Aufgestachelt wird der Bandleader von markanten, mal gradlinigen, mal irrwitzig wirbelnden Beats Herbert Pirkers. Während er in schnellen Stücken fast rockige Kraft entwickelt, fährt Pirker in Balladen die Dynamik runter bis auf leises Besen-Streichen oder leichtes Klappern. Stets ist er beseelt von einem entschlossenen Willen zum Groove. Lukas Kranzelbinders gravitätischer Kontrabass hält die Wendungen und Exkursionen seiner beiden Partner souverän zusammen. So gelingt Interzone eine wunderbare, anregend unterhaltsame Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Witz.

Parallel zum Album Everything Is Permitted veröffentlichen Interzone eine vierteilige Online-Video-Serie. Sie vermittelt das Gesamtkonzept der Band ebenso wie den Geist und die Stimmung der Musiker. Die aufwändige Kurzfilmreihe ist, zumindest für die mitteleuropäische Jazzszene, ein singuläres Unternehmen. Ihre einzelnen Teile orientieren sich am Prinzip einer TV-Serie und erzählen über den gesamten Verlauf eine durchgehende Geschichte. Dennoch handelt es sich um „reine“ Musikvideos mit den Stücken des neuen Albums, es gibt keine Dialoge. Für die Erstellung der einzelnen Folgen, die zwischen 6 und 15 Minuten lang sind, betrieb das Trio einen beachtlichen Aufwand. Drehorte waren u.a. Mexiko City, Texas, New Orleans, Louisiana, Marokko, Qatar und zuletzt auch Deutschland und Österreich.
In der fortlaufenden Handlung verfolgen die drei Hauptdarsteller die Spur des Schwarzen Tausendfüsslers quer durch Mexiko, Texas und Lousiana, um das Rätsel des „Black Centipede Powders“ zu lüften. Der surreale Roadtrip führt sie zu den unterschiedlichsten Orten und Gestalten und bis an die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Als sie schließlich am Ziel ankommen stehen sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.

Die ersten beiden Folgen sind bereits online auf  www.everythingispermitted.at und der Facebook-Seite von Mario Rom‘s Interzone zu sehen.  

„Drive, Spielwitz, Virtuosität und ein Hauch von kokettierendem Retro prägen die vielleicht beste Jazzplatte heimischer Provenienz in diesem Herbst. Der steirische Trompeter Mario Rom beweist mit dieser kleinen Sensation im kompakten Format internationales Niveau.“
Kleine Zeitung, Otmar Klammer, Dezember 2012

 

Bios:

Mario Rom
* geboren 1990 in Hall bei Admont, Steiermark
Mit 8 Jahren erster Trompetenunterricht bei Bernd Rom. 2004 Beginn des Studiums
klassische Trompete bei Josef Eidenberger an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Seitdem wurde Mario Rom mehrfach ausgezeichnet, u.a. bei Prima la Musica. 2007 gewann er die Marianne Mendt Jazzcompetition. 2010 wurde Rom beim Jazztreffen in Frauenfeld als einziger Österreicher in die Band „Generations Unit“ gewählt, mit der er 2011 eine CD unter der Leitung und Mitwirkung von Adrian Mears einspielte. Weitere Zusammenarbeiten und Auftritte u.a. mit: Michael Mantler, Harri Stojka, Dave Liebman, Christoph Cech, Janus Ensemble, Studio Dan, Luis Bonilla, Max Brand Ensemble, Jazzwerkstatt Wien, Nouvelle Cuisine...

Lukas Kranzelbinder
* geboren 1988 in Klagenfurt, Kärnten
Einer der vielseitig aktivsten Bassisten der jungen Österreichischen Musikszene, nicht nur auf der Bühne. So organisiert Kranzelbinder auch des Polyamory Sound Festival,
das in verschiedenen europäischen Städten stattfindet und MusikerInnen aus diversen Szenen zusammenbringt. Darüber hinaus leitet er eigene Ensembles wie Lukas im Dorf und UpDog, die sich zwischen Jazz, freier Improvisation und Surf-Rock. Seine spanische Oper Muchogusto wurde im Juli 2012 beim Carinthischen Sommer in Villach uraufgeführt und erlebte im Mai 2013 zwei gefeierte Gastspiele im Wiener Volkstheater (Hundsturm).

Herbert Pirker
* geboren 1981 in Mooskirchen, Steiermark
Er gehört zu den meistgefragten Schlagzeugern der österreichischen Jazzszene. Pirker wurde 2004 und 2007 mit dem Hans Koller Preis ausgezeichnet, arbeitet(e) mit Prominenz der internationalen Jazz-Szene und bewegt sich ebenso souverän in anderen Genres. Er spielte mit Louis Sclavis, Kelomat, Alex Machacek, Wolfgang Puschnig, Jack Walrath, Karl Ritter, Wolfgang Mitterer, Klaus Dickbauer, Max Nagl, Jazzwerkstatt Wien, Christoph Dienz, Linley Marthe, Otto Lechner und David Helbock. Seit einer Weile arbeitet Pirker fest in der Band der Münchener Rap-Poetin FIVA alias Nina Sonnenberg.

 



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