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   Shake Stew: The Golden Fang: Release-Informationen

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VÖ: 17.02.2017
EAN/UPC: 705304463925
Traumton CD: 4639

release Österreich 01.12.2016
release world 17.02.2017

 

Shake Stew - The Golden Fang

Als bisher jüngster Musiker in der Geschichte des Jazzfestivals Saalfelden erhielt der Kontrabassist und Komponist Lukas Kranzelbinder 2016 den Auftrag, mit seiner Band Shake Stew das Eröffnungskonzert zu spielen. Publikum und Presse reagierten begeistert. Der Standard aus Wien beschrieb den Auftritt des Septetts als eine „magische Eröffnungsstunde“, für den Kurier klingt Shake Stew „wie ein intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“. Die Süddeutsche Zeitung nennt den Bassisten und Komponisten Kranzelbinder einen Senkrechtstarter und attestiert ihm „ein intelligentes Vexierspiel mit der Tradition, gerahmt von zwei wunderbaren Alpen-Gospel-Stücken”. Die Oberösterreichischen Nachrichten schließlich konstatieren ein „zu Recht umjubeltes Konzert“ und fügen hinzu: „Der 28-jährige schreibt grandiose Stücke, die die spannende Instrumentierung mit drei Bläsern, zwei Bässen und Drummern bestens zur Geltung bringt. Großartig klingen die Saxophone von Clemens Salesny und Johannes Schleiermacher, und Mario Roms Trompete strahlt. Mit diesem Nachwuchs steht der österreichische Jazz auf gesunden Beinen.“ 

Shake Stew versammelt sieben unkonventionelle Musiker, allesamt interessante Charaktere der jungen europäischen Jazzszene. Mit Bandleader Kranzelbinder eint sie das Streben nach neuen, erweiterten Klangmöglichkeiten und über Genregrenzen hinaus gedachten Konzepten, für die Kranzelbinder inzwischen schon als Garant gilt. Die ihm eigene Verbindung aus Virtuosität, Unterhaltung und kompromissloser Energie zieht sich durch viele seiner Projekte und ist mittlerweile zu einer Art Markenzeichen des umtriebigen Musikers, Komponisten und Arrangeurs geworden.  Neben der Uraufführung seiner spanischen Jazz-Oper „Muchogusto“ und der Organisation des europaweiten Musikfestivals „Polyamory Sound Festival“, der Konzeption von  Konzertwanderungen auf über 2000 Metern Höhe unter dem Motto „Almrauschen“ und Konzertreisen von Japan bis Mexiko, machte er in letzter Zeit vor allem als Bandmitglied von Mario Rom's INTERZONE auf sich aufmerksam. Im Trio mit dem Trompeter  Mario Rom und dem Schlagzeuger Herbert Pirker (beide auch Shake Stew Mitglieder) entfacht er dort frei nach dem Motto „Alles ist erlaubt“ seit einigen Jahren einen musikalischen Sturm, in dem Anklänge an die Jazzgeschichte, Blues- und Bop-Motive, Rock- und Funk-Attitüde, Virtuosität und Humor verwirbeln. Nach der konsequenten Reduktion in Trio-Besetzung schlägt nun mit  Shake Stew das Pendel in die andere Richtung. Drei Solisten und doppelt besetze Rhythmusgruppe beeindrucken nachhaltig, wie die Wiener Zeitung es beschreibt: „Da wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlangenlinien - großes Klangkino!“ 

„The Golden Fang“ ist das Debüt -Album von Shake Stew. Es wurde an einem einzigen Tag direkt vor dem Eröffnungskonzert in Saalfelden aufgenommen. Konzentration und Fokussierung der Musiker prägen diese Band, die sich in einem aufwendigen Prozess ein Jahr lang auf  ihr erstes Konzert vorbereitet hat und den prominenten Festival-Auftritt in Saalfelden als Beginn einer langen und aufregenden Reise in unterschiedlichste Sphären betrachtet. The Golden Fang bündelt bewusst ein sehr breit gefächertes Spektrum musikalischer Ideen. Die auf dem Album enthaltenen zwei Live-Tracks des Konzertes reflektieren die Ausgangssituation einer Band mit weitreichenden Klangmöglichkeiten. Der mysteriöser Kosmos von Titeln wie Stone of Mu, Shake the Dust oder Moon Gong bezieht seine Inspiration aus den Werken von Thomas Pynchon oder Jim Jarmusch, während die pure Energie von Holy Preacher und Preaching To The Choir stark von der Intensität und dem Augenzwinkern vergangener Helden und zwielichtiger Doktoren geprägt ist. 

Thomas Pynchon wird stilistische Virtuosität und extrem hohe Informationsfülle bescheinigt, da stehen Shake Stew ihrer Inspirationsquelle nicht nach, non-linear knüpfen sie ein dichtes Netz aus Bezügen zwischen unterschiedlichsten Stilistiken, immer auf der Suche,  bei der Irr- und Spielwitz sich fantastisch verdichten. Ein vielversprechender Start und ein großes Vergnügen!



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