Susanne Folk – In Your Next Life (single)
Susanne Folk
In Your Next Life, 3. Single of the upcoming album „Love is not a weakness“
out May 19, 2023
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-264
Susanne Folk
In Your Next Life, 3. Single of the upcoming album „Love is not a weakness“
out May 19, 2023
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-264
Masaa – Beit
April 28, 2023
EAN/UPC: 705304468524
Traumton CD: 4713
Das Quartett Masaa begeistert seit vielen Jahren sein Publikum in Ost (von Tunesien über Aserbaidschan bis ins türkische Izmir) wie West (von Spanien über Deutschland, wo die vier Musiker beheimatet sind, bis nach Großbritannien). Auf ihrem bislang letzten Album Irade feierte die Band den Einstand von Reentko Dirks, dessen Gitarrenkünste dem Gruppensound spektakuläre neue Klangfacetten hinzufügten. 2021 wurde Irade mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Vokal-Album des Jahres ausgezeichnet, zudem erhielt der in Monheim bei Köln ansässige libanesische Sänger, Dichter und Komponist Rabih Lahoud den WDR-Jazzpreis.
Auch die Medien sind von der Band begeistert. So lobte die FAZ „die kosmopolitische Ausstrahlung“ und hob unter anderem hervor: „eingängig und gleichzeitig interessant wirken die Melodieführung und das warme Timbre von Rabih Lahoud und Marcus Rust.“ NDR Info konstatierte: „Die Musik hat einen unglaublichen Flow, eine ausgeklügelte Dramaturgie […] und besticht mit einem Trompeten- und Flügelhorn-Sound, der an Nähe und Wärme kaum zu überbieten ist.“ Süddeutsche.de resümierte: „Musik, die laute und leise, nachdenkliche und intensive Töne, Orient und Okzident auf außergewöhnliche Weise vereint.“
Das neue, vierte Album Beit manifestiert die musikalische Tiefe der Band, ihre singuläre Klangsprache und den Gestaltungswillen aller Beteiligten.
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-263
Masaa
Mantra, new video and 4. Single of the upcoming album „Beit
out April 14, 2023
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/artist/2-4/
Masaa
Mantra, new video and 3. Single of the upcoming album „Beit
out March 24, 2023
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/artist/2-4/
Masaa
Flowers, new video and 2. Single of the upcoming album „Beit
out March 24, 2023
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/artist/2-4/
Frederik Köster / Die Verwandlung – Stufen
January 27, 2023
EAN/UPC: 705304471128
Traumton CD: 4711
Seit 10 Jahren spielt Frederik Kösters Band Die Verwandlung zusammen, mit jedem Album überraschen die vielfach ausgezeichneten Musiker (diverse Jazz-Echos, Neuer Deutscher Jazzpreis, WDR-Jazzpreis) durch neue Klangvariationen. 2018 verblüffte das Quartett mit der spektakulären Orchester-Produktion Homeward Bound Suite, 2020 präsentierte es auf Golden Age individuelle Fusionen von akustischer Virtuosität und kluger Elektro-Ästhetik. Das Album stand auf der Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik und erhielt viel Medien-Resonanz. Das Magazin Concerto hörte „Modern Jazz allerfeinster Güte“, Stereoplay lobte „brillantes Erzählen“ und Jazz Facts im DLF befand:. „..einer der herausragenden Jazzmusiker Deutschlands. Sein strahlendes Trompetenspiel gebietet souverän über die ganze Palette der modernen Tradition – von Freddie Hubbard bis Kenny Wheeler.“
Auf dem neuen Album Stufen vollziehen Köster und seine kreativen Partner wiederum eine Wende und konzentrieren sich ganz auf die akustischen Möglichkeiten ihrer Instrumente.
„Ich wollte einen Kontrast zum Vorgängeralbum, zudem standen schon beim Komponieren alle Zeichen auf Natur“, erklärt Frederik Köster den aktuellen Fokus. „Fast alle Stücke habe ich während des ersten Lockdowns geschrieben, als ich oft im Wald war. So ließ sich schon früh absehen, dass eine Art ‚Naturalbum‘ entstehen würde, geprägt von den Eindrücken und Gedanken bei ausgedehnten Spaziergängen.“
Die herausragenden spielerischen Möglichkeiten des Solistenensembles kommen so vielleicht noch eindrücklicher zur Geltung.
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-262/
Hornung Trio – Strukturen
September 23, 2022
EAN/UPC: 705304470824
Traumton CD: 4708
Vielleicht unterscheiden sich amerikanische und europäische Jazz-Pianisten am auffallendsten dadurch, dass jene aus der „alten Welt“ größtenteils mit Klassik aufwachsen, ehe sie sich der improvisierten Musik zuwenden. Es ist natürlich kein Zufall, dass sich Einflüsse von (Spät-)Romantik bis zur klassischen Moderne nun auch – markanter denn je – im Spiel von Ludwig Hornung ausmachen lassen. Sie verleihen seinen Kompositionen und dynamischen Improvisationen einen entschieden eigenen Charakter. Zudem offenbaren sie eine geradezu frappierende Entwicklung des Musikers und seiner Band, deren Debüt Spieler 2017 bei Double Moon Records erschienen ist.
Der eindrucksvolle Reichtum an Klangfarben, der allein schon durch nuancierten Anschlag auf dem Flügel möglich wird, ist essentiell für alle Stücke auf Strukturen. Ebenso wie der Verzicht auf traditionelle Formen, etwa dem typischen Ablauf ‚Thema-Solo-Thema‘. „Es war mir wichtig, starre Parameter zu vermeiden“, konstatiert Ludwig Hornung, „und schon während des Komponierens hat mich die subtile Tonbildung der Klassik sehr inspiriert.“ Nicht zuletzt begeistert er sich für die „damals revolutionäre Art, wie Skrjabin oder Messiaen mit Akkorden und Harmonien umgegangen sind.“ Bei der Beschäftigung mit Musik des frühen 20. Jahrhunderts stieß Hornung auf einen russischen Komponisten, dessen Werke ihn direkt und nachhaltig beeinfluss(t)en: Nikolai Roslavets. „Seine Stücke bewegen sich am Rand der Atonalität, ich empfinde ihn wie einen Link zwischen Skrjabin und Schönberg. An Roslavets fasziniert mich, wie er die typisch russische Kraft, Düsternis und emotionale Schwere mit versöhnlichen Stimmungen und feinen Ziselierungen des französischen Impressionismus vereint.“ Das Album-Titelstück Strukturen weckt Assoziationen zu weiteren Klassikern, seine glitzernden Arpeggien lassen etwa an Chopin und Liszt denken. Andererseits macht Hornungs packende Improvisation deutlich, dass er vor allem ein leidenschaftlicher Jazzer ist.
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-260/
J.D.Hive – Isn’t Dinner Lovely Tonight
September 16, 2022
EAN/UPC: 705304470923
Traumton CD: 4709
Anders als in der klassischen Musik zählt die Violine im Jazz zu den eher seltenen Attraktionen, selbst wenn die großen Geigenvirtuosen der improvisierten Musik, von Grapelli über Ponty bis Didier Lockwood, auf ihre Art Meilensteine gesetzt haben. Johannes Dickbauer, Kopf und Namensgeber des neuen Quartetts J.D.HIVE, bewegt sich seit vielen Jahren in beiden Genres. Auf dem Hochseil zwischen Klassik und Jazz konnte er schon einige Erfolge feiern.
Beispielsweise mit dem radio.string.quartet.vienna. Das Ensemble machte beim Berliner Jazzfestival 2006 Furore, als es Stücke des Mahavishnu Orchestras interpretierte. Dessen Chef John McLaughlin zeigte sich in den Linernotes zum 2007 erschienenen Album begeistert, ebenso waren die Medien voll des Lobes. Gut drei Jahre und zwei weitere Produktionen später verließ Johannes Dickbauer das Quartett, um seine persönlichen Ideen als Komponist und Bandleader zu realisieren.
Seine jüngste Formation J.D.HIVE setzt dieses Ziel mit herausragender Eleganz und unprätentiöser Brillanz ins Werk. Das Überqueren von einst vermeintlich ehernen Stilgrenzen allein scheint heutzutage nicht mehr ungewöhnlich, doch das Niveau, auf dem sich der Stilmix bei J.D.HIVE bewegt, ragt weit heraus und kann als wegweisend betrachtet werden. Zumal neben Jazz- und Klassik- auch noch Folk-Anklänge in das Debüt der Band einfließen.
Die Musik auf Isn’t Dinner Lovely Tonight lebt von der wendigen und aufmerksamen Spielfreude sowie dem intuitiven Einverständnis aller Beteiligten
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-261/
Sebastian Sternal – Thelonia
June 03, 2022
EAN/UPC: 705304470725
Traumton CD: 4707
„Den Entschluss für ein Soloalbum hatte ich schon eine ganze Weile vor der Pandemie gefasst“, räumt Sebastian Sternal ein mögliches Missverständnis umgehend aus. Dass der vielfach ausgezeichnete (WDR-Jazzpreis, Neuer Deutscher Jazzpreis u.a.) Pianist und Komponist nach bald 20 Jahren Profi-Karriere nun sein erstes Solo-Werk vorstellt, mag manche überraschen. Hat er doch mit seiner großformatigen Symphonic Society auf zwei Alben (beide erhielten Jazz-Echos, Vol.2 auch den Jahrespreis der dt. Schallplattenkritik) u.a. durch die Kombination von Jazz-Oktett und Streichquartett äußerst erfolgreich Genregrenzen aufgelöst. Danach brillierte Sternal im dynamischen Trio mit dem amerikanischen Star-Bassisten Larry Grenadier und Jonas Burgwinkel – für das Album Home erhielt er 2018 seinen dritten Echo.
Eine Einspielung im Alleingang, mit dem Flügel als singulärem Gravitationszentrum, war für Sebastian Sternal eine logische Entwicklung, nach all seinen verschiedenen früheren Projekten. Zu denen auch noch unterschiedliche Duos zählen, etwa mit Frederik Köster. Bei der Umsetzung des Plans kamen die besonderen Umstände des Jahres 2020 nicht ganz ungelegen. „Der ersten Aufregung über Corona im März folgte die Phase, in der alle ruhig zuhause blieben“, erinnert er sich. „So ging es mir natürlich auch. Ohne Konzerte und Außentermine änderte sich mein Leben tiefgreifend. Also habe ich einige Wochen lang viel alleine am Klavier gesessen und intensiv gearbeitet.“ Zusätzlich angespornt durch einen bereits verabredeten Aufnahme-Termin im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks, begann er eine profunde „künstlerische Forschung“.
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-259/
Olga Reznichenko Trio – Somnambule
June 03, 2022
EAN/UPC: 705304470527
Traumton CD: 4705
Wer vom Albumtitel Somnambule auf eine durchweg ruhige, traumverlorene Musik schließt, wird hier öfter mal überrascht. Den Namen des Albums meint Olga Reznichenko nämlich nicht wörtlich, sondern assoziativ. „Es geht nicht direkt ums Schlafwandeln, sondern um unterschiedliche Nacht-Zustände. Dazu gehörten auch halb-bewusste Phasen, in denen meine Gedanken nicht zur Ruhe kommen oder Melodien nachklingen, die ich vorher gespielt habe.“
Der Aufmacher Liquid Salt Sleeps Lost erscheint mit seinen harmonischen Momenten tatsächlich recht lyrisch, doch blitzt zwischen der Nuanciertheit bereits das Energiepotential des Trios auf. Das folgende Restless Stone Stops Motion beginnt ebenfalls poetisch, aber schon im melodischen Hauptmotiv fließen Olga Reznichenkos Klaviertöne etwas schneller, verwirbelt Maximilian Stadtfeld die Takte um einiges dynamischer. Seine individuellen Akzente beflügeln die Improvisationen der Pianistin. Während sie mit einer bemerkenswerten Balance aus Eleganz und Entschlossenheit immer weiter ausgreift, schwingt sich auch Bassist Lorenz Heigenhuber zu einfallsreichen, anspornenden Linien auf. Nach gut vier Minuten und einer kurzen Phase der Kontemplation nimmt das Geschehen eine unvorhersehbare Wendung. Plötzlich dominieren repetitive Figuren, die Reznichenko immer kraftvoller kreiseln und tänzeln lässt und dabei einen eigenen Ausdruck zwischen klassischem Minimalismus und Nik Bärtschs Zen-Grooves findet.
Es kommt nicht so häufig vor, dass ein Debütalbum nach den ersten beiden Tracks und rund 16 Minuten Laufzeit dermaßen beeindruckt.
Weiterlesen: https://www.traumton.de/records/playlist/2-257/