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Corin Curschellas



CDs:

Grischunit   (05.09.2008)
Music Loves Me   (digital only)
Sud des Alpes   (digital only)
Rappa Nomada   (digital only)
Goodbye Gary Cooper   (digital only)
Valdun - Voices of Rumantsch   (digital only)

Genre: World
Web: http://www.corin.ch/
Facebook: https://www.facebook.com/curschellas.corin?ref=ts&fref=ts
Booking: http://www.kulturkontakte.ch

Corin Curschellas - “Grischunit“

Unter dem Motto „Voices of Rumantsch“ brachte Corin Curschellas 1996 erstmals rätoromanische Poesie auf die Weltbühne. „Valdun“ hiess das Album, das die Einbettung romanischer Verse in moderne Klänge zu einem Fixpunkt in Curschellas vielfältigem Schaffen machte.

Mit „Grischunit“ legt Corin Curschellas nun nach zwölf Jahren ein Folgewerk vor, das „ruhig, wie ein gewachsener Strom“ sein will. Wiederum bewährt sich die Zusammenarbeit mit den langjährigen musikalischen Weggefährten Peter Scherer (Keyboarder und Produzent) und Marc Ribot (Gitarrist), die sich als Klangmaler erster Güte erweisen. Ebenso überzeugend in der Besetzung ist die Rhythmus–Sektion mit Shahzad Ismaily am Bass und Matt Johnson am Schlagzeug.

Die Songtexte wurden von befreundeten Bündner Dichtern wie Linard Bardill, Fabiola Carigiet, Thomas Cathomen und Nachwuchsautor Arno Camenisch beigesteuert. Und natürlich stand Curschellas der bewährte Begleiter Benedetto Vigne zur Seite mit Texten und auch als Ko-Autor der Musik.

Balladeske Roadmovies, spirituelle Wanderungen und Träume, Anklänge an Blues, an Country-Rock und natürlich das experimentelle Vokabular des Big Apple sind auf „Grischunit“ zu einem grandiosen Zyklus gebündelt. Im Latin-Flair und mit verschrobenen Noise-Gitarren wird erzählt vom Kuss, den der Verstorbene seiner Frau durch die Glut des Kaminfeuers schickt. Die umstrittene Porta Alpina wandelt sich zum Sinnbild für geistige Offenheit. Soul-Feeling à la Curtis Mayfield wird mit bissigen Kommentaren zur heutigen Ellenbogengesellschaft gepaart.

Der Albumname „Grischunit“ wurde einem seltenen Mineral entliehen, das nur in der rätischen Schweiz vorkommt. Er symbolisiert die Verwurzelung von Curschellas Schaffen in der heimatlichen Erde und betont die Einzigartigkeit ihrer Lieder: Mit einer der seltensten Sprachen aus der Mitte Europas entwirft Corin Curschellas einen kühnen Bogen vom Cresta-See bis hin zum Hudson River.




News

05.09.2008    

Out now:
Corin Curschellas

Grischunit
CD 4517-2
file under: World Music

"Eine eigene Sprache zu erfinden, davon hat wohl jeder schon einmal geträumt.
Der Schweizer Sängerin Corin Curschellas ist etwas Ähnliches gelungen, denn sie singt in rätoromanischen Dialekten, die von nur 50 000 Menschen in der Schweiz gesprochen werden. Damit ist das Ad-hoc-Verständnis ihrer Songtexte zwar erschwert, im Booklet der CD sind aber englische Übersetzungen abgedruckt. Dafür nimmt die Klangmagie des Gesangs erheblich zu. Magisch ist auch ihre kleine, aber feine Band: Neben Bass und Schlagzeug weben Gitarrist Marc Ribot, auch für reichlich abgedrehte Soloplatten und als Tom-Waits-Kumpan bekannt, und Keyboarder Peter Scherer ein feines Klangdickicht, das an die besten Produktionen des Meisterproduzenten Daniel Lanois erinnert. Schwere Orgelgrooves, ein flirrendes E-Piano, scheppernde Gitarrenattacken oder verspielte Saitensounds geben jedem Stück eine eigene Textur und dennoch ist das Album von einem songdienlichen Bandsound geprägt. Grischunit ist übrigens ein seltenes Mineral, das man in Graubünden, der Heimat Corin Curschellas’, findet."
WOM Magazin, Rolf Thomas, 9/2008





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