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   Arne Jansen Trio: My Tree: Release-Informationen

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VÖ: 26.01.2006
EAN/UPC: 705304648520
Traumton CD: 4486

"My Tree"

Mit Frische- und Gütesiegeln versehen und Wunderkinderstatus ausgerüstet hat sich die "Next Generation" in den letzten Jahren zu einer festen Größe im "Young German Jazz" entwickelt. Im Zuge dieses erfreulichen Aufwindes hat Traumton, jenseits von Jazz-Design, deutschem Liedgut und Schlageradaptionen, dafür ausgestattet mit einer gehörigen Portion Eigensinn ( wie Jazzthetik anlässlich der Veröffetnlichungvon Theo Bleckmanns Solo Album "Anterrom" bemerkte) mit Veröffentlichungen von Künstlern wie Michael Schiefel, Erika Stucky, Carsten Daerr und Tuomi zur Lebendigkeit der jungen Jazz-Szene beigetragen. Auch 2006 wird Traumton für Überraschungen gut sein.

Vielversprechend beginnt eine Reihe von Veröffentlichungen Ende Januar mit dem Debut-Album des Gitarrist und Komponist Arne Jansen im Trio mit Bassistin Eva Kruse und Schlagzeuger Eric Schaefer (beide haben im letzten Jahr mit dem Wollny/Kruse/Schaefer Trio [em] und den Young Friends auf sich aufmerksam gemacht). Als gesuchter und vielbeschäftigter Sideman war Arne Jansen in letzter Zeit u.a. mit dem "Katja Riemann Oktett", Tim Fischer und der australischen Band " Naked Raven" unterwegs, aufmerksamen Insidern fiel er mit "Firomanum" bei Jazz Baltica 2002 auf.

Der gebürtige Flensburger lebt seit Beginn seines Studiums an der Universität der Künste 1996 in Berlin. Mit seinen Trio-Kollegen verbindet ihn nicht nur die gemeinsame Studienzeit sondern langjährige Freundschaft und gemeinsame musikalische Arbeit, in der Triobesetzung seit gut fünf Jahren. Ihr Zusammenspiel als gleichrangige Partner ist von intuitiver Interaktion und Intensität geprägt. Mit ihnen teilt er die Begeisterung für Rock- und Popmusik ebenso wie für klassische Elemente und grosse musikalische Offenheit und Vielseitigkeit. Zu seinen bedeutenden Einflüssen zählt Arne Jansen Mark Knopfler, Jimi Hendrix und John Scofield ebenso wie Jim Hall, Joe Pass, Wes Montgomery, Django Reinhardt, Bill Frisell und John Abercrombie. "Wenn ich das Gefühl habe,
dass sich ein Musiker wirklich öffnet und etwas von sich preisgibt, höre ich gerne zu. Ich mag Miles Davis, John Coltrane, Bob Dylan, Joni Mitchell, James Taylor, U2, Pearl Jam, Eric Clapton, Sting, aber auch Messiaen, Gustav Mahler, Beethoven, Bach und Strawinski." Bis heute zu seinen Lieblingsbands gehört Pearl Jam. “Die erste CD „Ten“ erschien als ich 15 Jahre alt war und hat mich damals wie heute einfach umgehauen."

Die Vielseitigkeit seiner musikalischen Einflüsse kommt bei Arne Jansen insbsondere in klanglicher Hinsicht zum Ausdruck. Er lacht, wenn er davon erzählt,mit welch hartnäckiger Begeisterung er die Soli seiner Vorbilder studiert hat, die er als Jugendlicher „einfach genial“ fand und wie viele Gitarrensaiten damals bei seiner Suche nach dem ultimativen Hendrix-Sound auf der Strecke geblieben sind. Heute fliessen diese intensiv verinnerlichten Erfahrungen mühelos und souverän in sein Spiel ein. Klangliche Gründe bewogen ihn auch, als grosser Fan analoger Aufnahmen, "My Tree" im Bohus Sound Recording Studio in Schweden aufzunehmen, wo schon die Aufnahmen von [em] enstanden.
Sehr strukturierte Kompositionen, in denen auch solistischen Passagen und Improvisationen nie zerfasert oder beliebig wirken, ausgefeilte Melodik, lebendige Improvisationen, dynamisches Unisono-Spiel von Gitarre und Bass getragen vom abenteuerlich vielseitigem Schlagzeugspiel des perkussiven Poeten Eric Schaefers und ein warmes, lebendiges Klangbild verschmelzen auf "My Tree" zu einem eindrucksvoll eigenständigen Ganzen. Fern von aufgesetzten Jazz-Design Konzepten und modernistischen Trends bietet Arne Jansens Trio Debut mitreissenden Moden Jazz im besten Sinne des Wortes.

„ Ich halte Arne Jansens Spiel für eine außerordentliche Überraschung – endlich mal einer, der nicht
nur von Jim Hall "herkommt", sondern ihn richtig und vollkommen verdaut und verpflanzt und dabei
noch reichlich genug eigenes Potential hat, um als außerordentlich beachtenswerte neue Stimme im
großen Chor der jüngeren Jazzgitarristen aufzufallen, als Sideman wie als geschmackssicherer Solist.“
Jazzpodium , Alexander Schmitz

© Traumton Records, Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten



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