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   Herbe Sahne: Sorry, das Album: Release-Informationen

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VÖ: 17.01.2014
EAN/UPC: 705304460320
Traumton CD: 4603

Herbe Sahne – Sorry, das Album

Italien, vor zwanzig Jahren, unendlich jung unterwegs mit einem damals schon alten VW-Bus, da gab es eine Idee: wie die Welt wäre, wenn es eine Band gäbe mit dem Namen „Herbe Sahne“. Lang gehegte Träume werden große Wahrheiten. Es gibt nun Herbe Sahne und es ist so wie im Traum, und auch irgendwie anders. Die Band klingt wie ein Witz, der bei jedem neuen Erzählen besser wird, mehr Wahrheit offenbart und mehr von seiner Klugheit zeigt. In der Musik und auch in den Worten. Tobias Christl erzählt die übersehenen, unerzählten Geschichten von denen, die daheim bleiben mussten, während die anderen draußen etwas erleben durften. Er tut es mit Leichtigkeit, die einen das Schwere lässig ertragen lässt. Es ist Pop im besten Sinne – die große Idee, die im richtigen Augenblick Plopp macht und einen umreißt in Begeisterung; es ist so einfach, so etwas hätte es immer schon geben können und sollen und jetzt ist es da und alles wird für immer so sein wie in Italien.

“Wäre Frank Zappa ein menschenfreundlicher, etwas sentimentaler Nerd, aufgewachsen in Bayern, mit einem großen regnerischen Herzen, eine Autobahn in jeder Hand und tief empfundenes Bedauern für jeden Stau, jeden zähfließenden Verkehr zur Rushhour, jeden Buchstaben, der ihn an seine zauberhafte Ex-Freundin erinnert, weil er in ihrem Namen vorkommt, so traurig verpeilt an einem schmetterlingsfreien Samstag, dass er nichtmal bemerkt, dass sie und er auf der Rolltreppe aneinander vorbeifahren, er aufwärts, sie abwärts, sie um die U-Bahn zu kriegen, er seinen Flieger, und in der Spielzeugabteilung nach kleinen Holztöpfchen zu suchen, in die man selbstgemachte Marmelade tut und dann draussen drauf schreibt ‘Erdbeerhunger’, immer abwechselnd einen roten und einen weißen Buchstaben, Sonntags beim Waldspaziergang mit immer länger wachsenden Haaren, oben auf dem Kopf, hinter den Ohren, die Geräusche machen wenn der Wind weht, Nordwind mit einer Brise Salz und Pfeffer und kleine Kinder, die im Chor Charthits plärren in falschem Englisch und Schokoflecken auf dem Kopfkissen – dann würde das vermutlich so klingen wie dieses tolle Album von Tobias Christl.”
(Tom Liwa)

“Opulent! Konsequente Songs, schön fett produziert. Kraftpaket und offenporig. Man hört die Dringlichkeit. Mein Lieblingslied ist Ihr Mann.”
(Peter Licht)




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